DSDS 2010: Dieter Bohlen füttert Sparschwein beim Wort „Sch***“

von am Jan.05, 2010, unter Blog, DSDS 2010 Klatsch und Tratsch

Wie wir alle wissen, ist Poptitan Dieter Bohlen nicht gerade zurückhaltend, was den Einsatz des Wortes „Sch***“ und anderer Kraftausdrücke angeht. Mit seinen Ausdrücken ist er auch schon oft selbst ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Nun hatten die Macher von DSDS einen grandiosen Einfall, um ihren Starjuroren etwas zu bremsen: Für jede Verwendung des Wortes „Sch***“ muss Dieter Bohlen einen Euro in ein Sparschwein werfen.

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Ihr habt richtig gelesen: Einen ganzen Euro! Nicht bloß 10 oder 20 Cent. Wirklich einen ganzen Euro. Mir tut der arme Dieter richtig leid deswegen. Ein Euro ist schließlich viel Geld für ihn. Laut Presseberichten verdient er schließlich pro Staffel von DSDS nur schlappe 1,2 Millionen Euro. Da wird er mit Sicherheit in Zukunft keine Schimpfwörter mehr verwenden. Vielen Dank dafür an RTL! Wie? Ihr meint, dass das Ganze nur ein PR-Gag ist? Aber das würde doch der für seine Seriosität bekannte Sender doch niemals machen, oder etwa doch?

Laut RTL wird das Geld nämlich für einen guten Zweck gespendet. Beschimpfen aus Gründen der Wohltätigkeit also. Und dabei zeigt sich Dieter Bohlen ja auch richtig großzügig, wie folgendes kleines Rechenbeispiel zeigt: Bei ca. 40 Sendungen sagt Dieter Bohlen vielleicht pro Sendung 25mal das Wort „Sch***“, sodass am Ende 1000mal Leute bzw. ihre Leistung mit dem Begriff „Sch***“ von Dieter Bohlen bedacht werden. Macht dann 1000 Euro für den Poptitanen, dessen Einkünfte für DSDS 2010 damit auf 1.999.000 Euro zusammengeschrumpft sind. Das ist doch mal großzügig, oder nicht?

 
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Ich persönlich habe nichts gegen die Kraftausdrücke des Dieter Bohlen. Jeder Kandidat sollte mittlerweile zur Genüge wissen, worauf er sich einlässt bei DSDS. Außerdem ist für die Leistung mancher Kandidaten der Begriff „Sch***“ auch einfach die passendste Bezeichung. Nicht nett, aber treffend. Und DSDS ist schließlich nicht als „Weichzeichner-Castingshow“ bekannt. Auch das Sparschwein könnte als PR-Gag ganz lustig sein. Zumindest wenn es einen nicht kümmert, dass der Ärger des Herrn Bohlens über die Zahlung eines Euros nur gespielt sein wird.

Die „großzügige“ Ankündigung, das Geld zu spenden, ist allerdings in höchstem Maße lächerlich, wenn man die Einkünfte Dieter Bohlens in dieser Staffel bedenkt. Da hätte man dann zumindest sagen können, dass am Ende der Staffel jeder Euro verzehnfacht oder verzwanzigfacht wird. 10.000 oder 20.000 Euro würden bei einem Verdienst von 1.200.000 Euro für Dieter Bohlen schließlich auch nicht wirklich ins Gewicht fallen. Mit einem Euro pro Kraftausdruck erscheint die „Sparschwein-Aktion“ aber einfach nur lächerlich.

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