Formel 1: Analyse zum Großen Preis von Monaco
von Benjamin am Mai.30, 2011, unter Blog, Formel 1, Motorsport, Sport, TV
Monaco – Viel Gesprächsstoff gab es nach dem gestrigen Rennen noch hinter den Kulissen. Aber das wichtige zuerst: Nach den schweren Unfällen von Sergio Perez und Witali Petrow kann verkündet werden, dass es beiden soweit gut geht. Der Perez-Abflug ausgangs des Tunnels bei voller Geschwindigkeit und enormen Beschleunigungskräften, die auf ihn gewirkt haben, ist zum Glück glimpflich verlaufen.Trotz 60G Beschleunigung, also dem 60 fachen des Körpergewichtes, welches kurzzeitig auf ihn wirkte, kam Perez mit einer Gehirnerschütterung und einer Prellung davon.
Der andere Crash war der, der zum Rennabbruch geführt hatte und wurde vom Russen Petrow verursacht. Trotz relativ geringer Geschwindigkeit war der Crash nicht ganz ohne, weil der Einschlagswinkel alles andere als Optimal war und er im Monocoque eingeklemmt wurde. Dies war letztlich der Grund für die lange Verzögerung und das sitzenbleiben im Fahrzeug. Letztlich ist auch ihm nichts passiert und er kam, trotz eines Schlags seines linken Vorderrades gegen den Helm, mit einigen blauen Flecken davon.
Nach dem Rennen war die Diskussion groß. Lewis Hamilton wurde wieder von den Stewards vorgeladen zum Gespräch, wegen Aggressivem Verhalten. Diesmal nicht ganz zu Unrecht, denn er hatte des Öfteren Kontakt mit seinen Mitstreitern.
Jenson Button war auch „not amused“ über das Verhalten der Konkurrenz, denn Red Bull Racing als auch Ferrari haben vor dem Restart die Reifen gewechselt, was die Spannung aus den letzten 6 Runden genommen hat.
Wie dem auch sei: Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Bald geht es weiter mit dem nächsten Fight um die Pole-Position und um die nächsten 25 Punkte im WM-Klassement.







