Cover my Song: Dr. Knarf über die Doku und über Ingrid Peters

von am Sep.20, 2011, unter Blog, Cover my Song, Doku, TV

Heute darf oder muss Dr. Knarf bei "Cover my Song" einen Titel von Ingrid Peters covern. Für alle die ihn noch nicht kennen: Dr. Knarf wurde 1988 in Hamburg geboren. Schon im Alter von acht Jahren spielte er Klavier, Gitarre und Bass und versuchte sich an ersten eigenen Songs. Er ist also ein "echter" Musiker für den das Covern keine große Heruasforderung darstellen sollte, oder? Aber was war eigentlich sein größter Erfolg? "Die Performance vor Snoop Dogg auf dem Splash! Festival 2007 sowie der Bau meines Tonstudios und die Gründung meines Labels." Kann man gut verstehen, dass dies Meilensteine auf seinem Weg waren.

Wie schreibst du deine Songs? Was inspiriert dich? "Melodie/bzw. Harmonie-Ideen sind entweder einfach da (kommen mir quasi "zugeflogen") oder entstehen beim Spielen. Text-Ideen bietet der Alltag, Menschen, Probleme, politische Ereignisse, Emotionen, die aufgearbeitet werden wollen." Also mitten aus dem Leben, so wie ehrliche Rap-Musik sein sollte.

Was hat ihn dann dazu bewegt bei "Cover my Song" mitzumachen? "Ich finde die Idee des Formats spannend, weil es die Möglichkeit biete Schubladen-Denken aufzubrechen, bzw. bei sich selbst zu registrieren. Außerdem geht das Ganze nicht zu Lasten von irgendjemandem und hat mit Kreativität und Musik zu tun. Das erschien mir interessant." Ein wenig geschockt warst du dann aber schon als du den Titel den du covern solltest zum ersten Mal gehört hast, oder? "Ich war enttäuscht, dass es nicht Matthias Reim war. Andererseits hatte ich nicht damit gerechnet, eine Frau als Schlager-Konterfei zugewiesen zu bekommen, das überraschte mich positiv."

Dr. Knarf (r.), Ingrid Peters und Host Dennis Lisk alias Denyo Foto: (c) VOX / Sony Pictures

Kanntest du Ingrid Peters oder ihre Lieder schon vor "Cover my Song"? "Ich kannte ihren Song "Afrika" und "Komm doch mal rüber" flüchtig, konnte aber keinen Interpreten zuordnen." Und wie war Ingrid so menschlich drauf? "Am Anfang erschien Ingrid mir etwas distanziert, sehr "professionell". Schnell wurde die Kommunikation aber lockerer und persönlicher." Doch was hast du gedacht als du erfahren hast, dass du "Komm doch mal rüber" covern solltest? "Ich habe gedacht, dass "Afrika" in jedem Fall der einfachere Song gewesen wäre. Aber diese funky Rhythmusgitarre hat mir auf Anhieb gefallen. Der Refrain bleibt ja auch sofort im Ohr, ein klarer Bonus."

Was daraus geworden ist erfahren wir heute um 22.10 Uhr bei VOX!

 
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