The Who-Sänger ist „Verrücktester der Rockgeschichte“

Der 1978 an einer Überdosis Medikamente gestorbene Drummer von „The Who“, Keith Moon, ist von einem britischen Magazin als größter Verrückter in der Geschichte der Rockmusik bezeichnet worden. Damit führt er die Liste der „100 wahnsinnigsten Augenblicke in der Rockmusikgeschichte“ an, die von der Musikzeitschrift „Q“ in ihrer jüngsten Ausgabe publiziert wurde. Moon steht an erster Stelle, weil er nicht nur gewohnheitsmäßig das Schlagzeug seiner Band, sondern auch Autos und Hotelzimmer demolierte und so im Laufe der Jahre einen Sachschaden in Höhe von rund einer halben Million Dollar produziert haben soll.

Er legte sich auch gerne mit Polizisten an und verblüffte durch waghalsige Aktionen: So brannte er einmal bei einer amerikanischen Fernsehshow spontan ein Feuerwerk ab. Außerdem war Moon bekannt dafür, nie zu üben und noch nicht einmal ein Drum Kit zu besitzen. Dennoch gilt er als einer der kreativsten Drummer der Rockgeschichte.

Keith Moon nicht allein:

Auf Platz zwei der „Q“-Liste folgt Prince: Der Superstar der Achtziger Jahre erhielt die zweifelhafte Ehre, weil er mittlerweile im Auftrag der protestantischen Sekte „Zeugen Jehovas“ Klinken putzt, um Mitmenschen zu bekehren. Auf den nächsten Plätzen kommen Marilyn Manson und Elvis Presley. Der „King of Rock’n’Roll“ wurde auf die Liste gesetzt, weil er einmal 1415 Kilometer weit geflogen ist, nur um Erdnussbutter und Schinkenbrötchen zu kaufen.