Die Windsors – Triumph und Tragödie ZDF-Dreiteiler über die Geschichte der englischen Königsfamilie

Die Geschichte der englischen Königsfamilie mit all ihren Höhen und Tiefen erzählt die dreiteilige Dokumentation “Die Windsors – Triumph und Tragödie”, die ab Dienstag, 14. April 2009, 20.15 Uhr, im ZDF zu sehen ist. Dabei kommen viele historische Details aus zwei Jahrhunderten ans Tageslicht.

In jeder Folge stellen die Autoren Ulrike Grunewald und Volker Schmidt-Sondermann ein Mitglied der gegenwärtigen Windsor-Familie in den Mittelpunkt und vergleichen dessen Leben mit dem eines Vorfahren, der Ähnliches erlebt hat – Prinz William, Prinz Charles und Queen Elizabeth II. rücken jeweils in den Blick. Für das ZDF hat der Wiener Psychologe Thomas Müller die Familienkonflikte der Windsors untersucht und erstaunliche Parallelen über Generationen hinweg entdeckt.

Die Spielszenen, die die seltenen historischen Originalaufnahmen ergänzen, wurden im fränkischen Coburg gedreht. Entstanden sind die Aufnahmen unter anderem in den Schlössern Rosenau und Ehrenburg – dort liegen die deutschen Wurzeln der englischen Königsfamilie, die sich bis zum Ersten Weltkrieg Sachsen-Coburg-Gotha nannte.

“Der Fluch des Erstgeborenen” heißt der erste Teil der Reihe am Dienstag, 14. April 2009, 20.15 Uhr. Im Mittelpunkt steht Prinz William, auf dem zurzeit die Hoffnungen des englischen Königshauses ruhen, da er der oft angestaubt wirkenden Dynastie zu neuem Glanz verhelfen könnte. Seine wichtigste Aufgabe in der Familien-Monarchie ist es, die Linie fortzuführen: zu heiraten, Kinder zu zeugen und die Krone zu repräsentieren. Doch William zögert, dem immer stärker werdenden öffentlichen Druck nachzugeben. “Ein Thronfolger kann nicht tun und lassen, was er will, er muss dem entsprechen, was man von ihm erwartet”, erklärt der Psychologe Thomas Müller und zieht Parallelen zu Edward VIII., der vor rund 70 Jahren eine geschiedene Amerikanerin zu seiner Königin machen wollte und abdanken musste.

Um “Das Schicksal der ewigen Thronfolger” geht es in Teil zwei am Dienstag, 21. April, um 20.15 Uhr. Seit mehr als 60 Jahren steht Prinz Charles an erster Stelle der Thronfolge – und hat keine Ahnung, wann er seinen Job als König an¬treten wird. Wie wird er mit dieser Bürde der Ungewissheit fertig, wie meistert er sein Schicksal als ewiger Thronfolger und wie verbringt er die Zeit des Wartens? Wie schon sein Urahn Edward VII. suchte Charles sein Heil bei einer Geliebten: Camilla Parker-Bowles. Pikanterweise war sie die Nachfahrin der Geliebten Edwards, der wie Charles lange auf den Thron warten musste.

“Schreckensjahre einer Königin” heißt der dritte und letzte Teil der Reihe am Sonntag, 26. April, um 23.35 Uhr. Kein Monarch der Windsor-Dynastie saß länger auf dem britischen Thron als Queen Elizabeth II. – ausgenommen ihre legendäre Urahnin Victoria. Die eiserne Königin hält die “Firma”, wie sich die Royals selbst bezeichnen, mit Pflichtgefühl und Diplomatie zusammen. Doch nicht immer hatte sie das richtige Gespür für ihre Familie. Scheidungen, Skandale und Tragödien konnte sie nicht verhindern. Aber wie gelang es der Dynastie der Windsors, trotz all der Skandale und Tragödien fast zwei Jahrhunderte an der Macht zu bleiben?

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