„Illuminati“ – Fakten oder Fiktion? Aiman Abdallah auf den Spuren von Dan Brown

München (ots) – Was ist Dichtung? Was ist Wahrheit? Welche Behauptungen in Dan Browns Bestseller „Illuminati“ lassen sich historisch belegen. „Galileo Spezial“ auf Spurensuche am Sonntag, den 17. Mai 2009, um 19.10 Uhr auf ProSieben

Bestsellerautor Dan Brown behauptet, dass sein Buch „Illuminati“ auf Tatsachen beruht. Aber was sind wirklich Fakten? Und was ist Fiktion? Um diese Fragen zu beantworten, reist „Galileo Spezial“ an die Original-Schauplätze nach Rom und Genf. Aiman Abdallah folgt dem im Buch beschriebenen Pfad der Erleuchtung. Auf der Piazza Navona findet er die erste Ungereimtheit.

An einer Säule soll eine Steintaube sitzen, die Richtung Engelsburg zeigt – das Gebäude, das den Geheimbund symbolisiert. Die Realität sieht anders aus: Einmal im Jahr wird die Taube von der Stadtreinigung abgeschraubt, gesäubert und wieder anmontiert. Danach zeigt sie jedoch immer wieder in eine andere Richtung. Ein weiterer Widerspruch im Roman: Der geheime Raum in der Engelsburg, in dem in Browns Bestseller Kardinäle eingesperrt werden, existiert zwar, ist aber alles andere als geheim. In Wahrheit kann jeder Tourist dieses Zimmer besichtigen. Im Thriller baut der Geheimbund aus Antimaterie eine Bombe. Ist das in der Realität möglich? Dr. Rolf Landua, CERN-Mitarbeiter und Vorbild für die Romanfigur „Leonardo Vetra“ relativiert: „Man müsste eine Milliarde Jahre Antimaterie sammeln, um die Bombe – wie im Buch beschrieben – herzustellen.“

„Galileo Spezial“: Illuminaten – am Sonntag den 17. Mai 2009 um 19.10 Uhr

Quelle: ProSieben / presseportal.de