RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt zur Diskussion um „Erwachsen auf Probe“: „Wir werden „Erwachsen auf Probe“ wie geplant ausstrahlen.

Köln (ots) – Vor der Ausstrahlung des neuen Formats „Erwachsen auf Probe“ am 3. Juni hat RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt bekräftigt, dass der Sender alle notwendigen Vorkehrungen für die Beteiligten an der Dokumentation getroffen hat. „Wir haben das Wohl der mitwirkenden Kinder, Paare und Eltern ebenso fest im Blick wie die Wirkungen auf unsere Zuschauer. Wir haben hier unsere Verantwortung in vollem Umfang wahrgenommen“, so Anke Schäferkordt zur derzeitigen Kritik an der geplanten Sen¬dung (Start mit einer Doppelfolge am 3. Juni um 20.15 Uhr). „Wir werden „Erwachsen auf Probe“ wie geplant ausstrahlen und stehen uneingeschränkt zu dem Sendekonzept.“

„Wir weisen den aktuellen Druck, den zahlreiche Organisationen und Verbände auf RTL we¬gen der Ausstrahlung des neuen Formats ausüben, entschieden zurück“, erklärt Anke Schäferkordt gegenüber den Kritikern. „Wir nehmen uns mit ‚Erwachsen auf Probe‘ eines gesellschaftlich relevanten Themas – nämlich der vielfältigen Anforderungen an junge Eltern – an. Dies erfolgt in Wahrnehmung unserer Verantwortung als führender Programmveranstalter, wie wir es bereits bei anderen Formaten wie z.B. ‚Die Ausreißer‘ unter Beweis gestellt haben. Bei diesem und anderen mehrfach prämierten RTL-Formaten hat der Sender auch kritische Stimmen stets in seine Programmentwicklung einbezogen.“

Die Sendung „Erwachsen auf Probe“ ist eine einzigartige Möglichkeit für die beteiligten Jugendlichen mit Kinderwunsch, Familienkompetenz zu erlernen und praktische Verantwortung für Kinder, den Partner und sich selbst zu übernehmen. Gleichzeitig macht die Doku den Jugendlichen vor den Bildschirmen klar, welche Verantwortung darin liegt „Eltern zu sein“. Bei der Sendereihe handelt es sich um eine Programmentwick¬lung aus dem Bereich des öffentlich-rechtlichen Fernsehens (BBC), die inzwischen auch in unseren Nachbarländern ausgestrahlt wurde. RTL hat alle Folgen des Formats der FSF (Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen e.V.) vorab zur Prüfung vorgelegt und eine Freigabe für das Hauptabendprogramm erhalten. Unabhängig davon hat RTL alle Sendungen noch einmal einer internen Prüfung in Bezug auf mögliche, kritische Punkte unterzogen.

Am vergangenen Freitag hat RTL zudem einzelne Folgen von „Erwachsen auf Probe“ in einem gemeinsamen Screening den Vertretern von verschiedenen Organisationen und Verbänden sowie zahlreichen Journalisten vorgestellt. Dabei hat RTL auch den Ablauf und die umfangreichen Vorkehrungen der Produktion detailliert geschildert. Im Anschluss folgte eine kritische Diskussion, bei der sich RTL gemeinsam mit den Verantwortlichen der Produktionsfirma Tresor TV den Bedenken von Psychologen, Pädagogen und Vertretern der Kinder- und Jugendfürsorge gestellt hat.

Alle Aspekte und Argumente, die bei diesem Austausch aufgeworfen wurden, flossen nochmals in die interne Prüfung der bereits fertig gestellten achtteiligen Sendereihe ein. Gleiches gilt für die von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bereits im Vorfeld der Ausstrahlung geäußerten Befürchtungen gegenüber dem Format.

Anke Schäferkordt: „Wir haben vollstes Verständnis für die Sorge – die aufgrund der misszuverstehenden RTL-Pressemitteilung entstanden ist – dass Kinder mehrere Tage der Obhut ihrer Eltern entrissen werden. Doch diese Sorge können wir zu 100 Prozent entkräften, dies war nicht der Fall. Die Mütter waren fester Bestandteil des Produktionsablaufs und die ganze Zeit in unmittelbarer Reichweite ihrer Kinder.“

„Wir haben uns der Verantwortung als Fernsehsender gestellt und sie in vollem Umfang wahrgenommen. RTL weiß sehr wohl um die vielfältigen Anforderungen an ein solches Programm. Vorrang haben für uns die Mitwirkenden der Sendung und unsere Zuschauer, und daher werden wir es nicht allen Kritikern recht machen können, die sich jetzt ablehnend geäußert haben“, so Anke Schäferkordt.

Quelle: RTL / presseportal.de

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