Anke Engelke geht mit Politikern ins Gericht

Anke Engelke mal ernst. Die Jurorin bei „Ich kann Kanzler“ wirkt im Interview mit dem Spiegel nicht nur nachdenklich sondern fast schon ein wenig sauer über unsere Politiker. Bisher ist Anke Engelke eher durch humorvolle Auftritte aufgefallen, aber da scheint noch mehr in ihrem intelligenten Kopf zu stecken.

Dem Spiegel sagte sie bezüglich der Selbstdarstellung von Politikern in diversen Talkshows: „Bei den meisten Politikerauftritten spüre ich doch, dass die nicht gekommen sind, um mir etwas klarerzumachen. Sie dreschen einfach ihre Meinung durch, und ich bin hinterher nicht klüger als vorher. (…) Dabei sollten Politiker eigentlich Menschen sein, die für etwas brennen“, sagte sie dem Magazin. Politik-Talkshows schaue sie deshalb „fast nicht. Nur Frank Plasberg, ab und zu“.

Sie hat ja auch recht. Es ist manchmal schon beinahe ein wenig peinlich wenn man manch einen Volksvertreter im Fernsehen sieht. Die machen nur Werbung in eigener Sache anstatt auch mal eine ehrliche, durchdachte aber nicht zwingend populäre Aussage zu tätigen. Da lobt man sich noch die Politiker von vor dreißig Jahren die gerne auch mal angeeckt sind, aber die hatten noch Profil und eine eigene Meinung. Die Wahlbeteiligungen der letzten Jahre sollten doch gezeigt haben, dass der Bürger nicht mehr weiß was er wählen soll, weil unterm Strich kein Charakterkopf in der Politik existiert.

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