Akt-Foto von der zehnjährigen Brooke Shields aus Londoner Museum entfernt

Entsetzt musste ich heute lesen, dass im Rahmen einer Ausstellung des Londoner Museum Tate Modern ein Akt-Foto der zehnjährigen Brooke Shields (44) als Teil eines sogenannten „Kunstwerks“ gezeigt wurde. Wie die „Bild“ berichtete, war Brooke Shields darauf nicht nur völlig nackt, sondern auch komplett eingeölt und stark geschminkt. Die Veranstalter schienen sich über die Brisanz des Bildes durchaus bewusst gewesen zu sein, warnten sie doch mit einem Schild davor, dass es „eventuell schwierig“ sei.

Versteht mich nicht falsch, auch ich bin der Meinung, dass es der Kunst durchaus erlaubt sein muss, gewisse Grenzen zu überschreiten, doch das ist mit eindeutig zu nah an Kinderpornographie. Dementsprechend finde ich es nur folgerichtig, dass das Bild nun entfernt wurde. Den Künstler kann ich nicht jedoch verstehen. Hier wurde eine Grenze überschritten, die man nicht überschreiten sollte.

Es mag in der heutigen Künstlerlandschaft schwer sein, Aufmerksamkeit zu erregen, dennoch sollte man nicht für alles Verständnis haben. Kinderpornographische Bilder haben für mich einfach nichts mit Kunst zu tun. Die Aktion des Künstlers war – meines Erachtens – Provokation um der Provokation willen. Leider steht zu befürchten, dass es nicht der letzte Fall eines Künstlers war, der durch Geschmacklosigkeiten versucht, Medienrummel auf sich zu ziehen.