Anke Engelke: „Ich mache mich nicht über andere lustig.“

Hamburg (ots) – Ab dem 15. Oktober ist Anke Engelke als tyrannische Lehrerin in dem Familienfilm „Lippes Traum“ zu sehen. In der aktuellen Maxi verrät die Schauspielerin, wie es sich anfühlt, sich selbst im Kino zu sehen. „Ganz schrecklich“, meint Engelke. „Die Stimme hört sich dann so verändert an, aber alle anderen sagen, dass man immer so klingt. Da kommt man echt ins Grübeln und denkt: Das ist doch wirklich eine Quäk-Stimme.“ Mit ihren Schauspielkünsten sei sie hingegen ganz zufrieden: „Weil das mein Beruf ist und das Einzige, was ich kann.“

Auch sei sie bei Filmaufnahmen nicht aufgeregt. „Weil Aufregung den Genuss kaputt macht. Es ist schön, wenn es ein bisschen kribbelt, aber durch zu viel Nervosität ist man gar nicht ganz bei Sinnen“, meint die 43-Jährige. Am liebsten spiele die Kölnerin übrigens Menschen, die es so wirklich geben könnte. „Weil ich damit ein bisschen die Welt zeige und den Blick dafür schärfe, was für Leute um einen herum leben“, so Engelke.

Mit Comedy-Sendungen wie „Wochenshow“ oder „Ladykracher“ wurde Anke Engelke berühmt. Über andere lustig mache sie sich aber trotzdem nie: „Das würde bedeuten, sich über andere zu stellen. Das würde ich nie wagen, weil ich es ätzend finde. Leute, die das machen, lehne ich ab.“ Auch imitiere sie keine Leute, die sie nicht mag. „Sobald ich mich mit ihnen beschäftige, schenke ich ihnen meine Zeit. In der Politik gibt es echt fiese Menschen mit blöden Ansichten, die möchte ich nicht spielen“, meint Engelke.

Quelle: MAXI / presseportal.de

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