Das Supertalent: Die Teilnehmer des Finales stehen fest!

Es war ein spannendes und unterhaltsames erstes Halbfinale bei „Das Supertalent“. Die ersten zehn Kandidaten kämpften an diesem Samstagabend um den Einzug ins Finale. Sylvie van der Vaart, Bruce Darnell und Dieter Bohlen konnten sie schon für sich begeistern. Doch nun kommt es alleinig auf die Zuschauer an. Wer sollte es schaffen, genügend Anrufer für sich zu gewinnen?

Den Anfang machte Ashley Maria Zimmermann. Die süße Neunjährige sang den Song „Der Mond ist aufgegangen“, der auch schon von Nena gesungen wurde. Insbesondere wenn man ihr Alter bedenkt, sang Ashley wirklich gut, auch wenn mir ihr Auftritt mit „Somewhere over the rainbow“ besser gefallen hat. Die Jury war auf jeden Fall zu Recht voll des Lobes. Sylvie meinte zu ihr: „Du warst eine Kämpferin. Du hast die Show eröffnet.“ Und das hat sie wirklich gut gemacht. Bravo, Ashley!

Danach kam Valentin Urse (42) mit seiner „Wurli-Wurm-Show“. Auf Michael Jacksons „Beat it“ zeigt er eine gute Show, die mir besser gefallen hat, als sein Auftritt im Casting. Dennoch fand ich, dass er im Vergleich zu den anderen Kandidaten zu den Schwächeren gehörte. Ein lustiges Zwischenspiel gab es, als Dieter Bohlen sehen wollte, wie es im Inneren des „Wurli-Wurm-Kostüms“ aussieht. Binnen weniger Augenblicke war nicht nur er, sondern auch Sylvie und Bruce im Kostüm verschwunden. Damit war die Jury plötzlich weg. ;-)

Nachdem sich die Jury aus dem Inneren von Wurli-Wurm befreit hatte, ging es auch direkt weiter mit dem nächsten Auftritt. Die kleine Charlin Sperlich sang „Für Dich“ von Yvonne Catterfeld. Ein schwerer Song. Vielleicht etwas zu schwer für eine Elfjährige. Doch für ihr Alter hat sie es auf jeden Fall gut gemacht. Man merkte auch, dass sie als Zirkuskind bereits Erfahrung mit der Bühne hat. Sie legte einen souveränen Auftritt hin, fast wie ein kleiner Profi. So war auch Dieter sichtlich begeistert von der kleinen Sängerin.

Aus naheliegenden Gründen zeigte er sich aber noch begeisterter vom Auftritt der nächsten Kandidatin. Natalia Macauly (26) brachte als Wassernixe exotische Erotik in die Show. Untermalt von stimmungsvoller Musik und kühlen Lichteffekten zeigte sie Akrobatik der Spitzenklasse. Zur Sicherheit hatten sich Bruce und Dieter Regencapes angezogen, um nicht nass zu werden. Nur Sylvie bewies, dass sie nicht aus Zucker ist. Oder war sie einfach zu eitel, um sich ein Regencape anzuziehen? Nach dem Auftritt beschwerte sich auch prompt Bruce, dass sein Tisch nass geworden sei. Für den sonstigen Auftritt hatte er aber nur lobende Worte übrig.

Richtig begeisterte ihn aber die Tanzshow von Joel Gläfke (17). Der junge Tänzer hatte die Zeit bis zum Halbfinale eifrig mit Üben verbracht. Joel trat an, um der Siegerprämie seine Familie zu unterstützen. Das Herz von Sängerin Nena hatte er auf jeden Fall schon für sich gewonnen. Diese engagierte ihn nämlich direkt nach dem Casting für ihr neues Video. Die Tanzshow von Joel fand ich abwechslungsreich und humorvoll. Leider konnte sie mich nicht völlig begeistern. Auch Dieter Bohlen war enttäuscht von Auftritt. Lediglich Bruce war restlos begeistert und forderte die Zuschauer auf, für Joel anzurufen.

Dann kam es zu einem echten Highlight in der Show. Yvo Antoni trat mit seiner Hündin Primadonna auf und konnte das Publikum begeistern. Mit fetziger Musikuntermalung zeigte er eine lustige Show, die einfach mitriss. Es war wirklich beeindruckend, was seine Hündin und er für Tricks draufhatten. Besonders beeindruckte mich, als Yvo rücklings auf dem Boden lag, die Füße in die Höhe gestreckt hatte und immer einen Fuß vor den anderen setzte. Dabei lief nämlich Primadonna immer von einem Fuß auf den nächsten. Zum Abschluss verbeugte sich nicht nur Yvo, sondern auch Primadonna. Ein rundum gelungener Auftritt, wie auch die Jury fand.

Davy Kaufmann trat als nächstes auf. Der Sohn des bekannten Schauspielers Günther Kaufmann sang „Unforgettable“ von Nat King Cole. Die gefühlvolle Nummer passte sehr gut zu seiner Stimme. Davy bezeichnete „Das Supertalent“ nicht als seine letzte Chance, sondern als seine erste. Sylvie fand, er habe besser gesungen als im Casting und auch Dieter Bohlen zeigte sich positiv überrascht. Auch Davys Vater war im Publikum und hatte Tränen in den Augen.

Nach dieser gefühlvollen Gesangseinlage kam es wieder zu einem humorigen Auftritt. Johann Wellton zeigte wieder eine seiner spektakulären Jonglier-Nummern. Souverän telefonierte er sogar zu Beginn seines Auftritts. Im Casting hatte Dieter scherzhaft brennende Hamster anstatt der Tennisbälle gefordert und der humorvolle Schwede hatte sich für Dieter etwas Besonderes einfallen lassen. Er jonglierte nämlich zwischenzeitlich wirklich mit brennenden Hamstern. Natürlich nicht mit echten, aber die Lacher hatte Johann auf jeden Fall auf seiner Seite.

Dann trat der wohl umstrittenste Teilnehmer bei „Das Supertalent“ auf. Mr. Methan wurde bei seinem Furzkonzert diesmal sogar von einem Ballett begleitet. Natürlich mit Gasmasken. Sonst würde es wohl auch gegen das Arbeitsrecht verstoßen. ;-) Das Publikum war bei diesem Auftritt auch äußerst zwiegespalten. Während einige den Auftritt äußerst lustig fanden, konnte man von anderen sogar Buh-Rufe hören. Zum „Höhepunkt“ kam es, als Mr. Methan seinen Hintern entblößte, sich ein kleines Blasrohr an sein A***loch hielt und so einen kleinen Pfeil herausfurzte. Damit zerschoss er einen Ballon, der auf dem Kopf von Daniel Hartwich befestigt war. Der ist sich wohl für nichts zu schade. Leider aß ich bei diesem Auftritt gerade, danach war mein Appetit nämlich gründlich verflogen.

Als letztes kam es zum Auftritt von Vanessa Calcagno, die das Lied „Somewhere“ von Barbara Streisand sang. Mit ihrer Opernstimme interpretierte sie den Song gänzlich neu und legte einen überzeugenden Auftritt hin, auch wenn ich sagen muss, dass die ursprüngliche Version mir besser gefällt. Stimmlich war es aber einwandfrei. Zudem bestach Vanessa auch durch eine beeindruckende Bühnenpräsenz. Sie muss auf jeden Fall zu den Favoriten dieser Staffel gezählt werden.

Dann kam es zur Entscheidung. Marco Schreyl moderierte diese souverän und verzichtete zu meiner Freude auf zu lang gezogene Pausen, um die Spannung zu erhöhen. Ins Finale ziehen folgende Kandidaten ein: Davy Kaufmann, Vanessa Calcagno und Yvo Antoni mit seiner Hundedame Primadonna. Insbesondere für Yvo freue ich mich, da mir dessen Auftritt wirklich gut gefallen hat. Bei Davy und Vanessa hatte ich schon fast damit gerechnet, dass auch sie weiterkommen. Vanessa hat schließlich eine atemberaubende Stimme und Davy hat als Kind eines Promis wohl auch keine gewissen Bonus. Zudem wurde über ihn wohl am meisten berichtet. Gut gesungen hat er aber natürlich auch.

Für zwei nun ausgeschiedene Kandidaten tut es mir aber besonders leid. Der erste der beiden ist Johann Wellton. Auch wenn ich eigentlich kein besonderer Fan von Jonglier-Nummern bin, fand ich seinen Auftritt wirklich sehr unterhaltsam und abwechslungsreich, was auch viel an den humoristischen Einlagen lag. Daneben finde ich vor allem das Ausscheiden von Ashley-Maria Zimmermann schade. Für ihr Alter hat sie nämlich wirklich eine herausragende Stimme. Außerdem hat mich ihr Schicksal bewegt. Aber vielleicht gibt es für die beiden ja noch eine Chance. Denn es werden nur neun der zehn Finalisten durch die Zuschauer bestimmt. Die Jury entscheidet über den zehnten Finalisten. Es besteht also noch eine kleine Chance für die ausgeschiedenen Kandidaten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.