DSDS 2010: An Marcel Pluschke scheiden sich die Geister

Da die Jury in der Entscheidungsshow „Jetzt oder Nie“ alle Entscheidungen in die Hände des Publikums gelegt hatte, kam als Achtplatzierter auch Marcel Pluschke weiter. Marcel ist mit Sicherheit nicht der beste Sänger bei DSDS 2010, doch im Gegensatz zu manchen seiner Auftritte im Recall fand ich seine Version von „Country Roads“ gar nicht so übel. Dennoch bleiben seine Stärken wohl eher seine Optik und seine sympathische Art. So konnte man deutlich sehen, dass er auf der Bühne sichtlich Spaß hatte. Dahingehend war er so manchem seiner Konkurrenten voraus.

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Ansonsten macht Marcel auf mich immer eher einen schüchternen und unsicheren Eindruck, vor allem im Gegensatz zu solchen Rampensäuen wie Helmut Orosz oder dem „Checker“ Thomas Karaoglan. Doch gerade das macht einen großen Teil seiner sympathischen Ausstrahlung aus. So schien es mir seit dem Recall so, dass es vor allem für Marcel selbst jedes Mal überraschend kam, dass er eine Runde weiterkam, während richtig gute Sänger rausflogen. Er wirkte dabei immer etwas ungläubig. Doch bei DSDS kommt es nicht alleine auf den Gesang an und nicht umsonst predigt Poptitan Dieter Bohlen immer, dass es aufs Gesamtkonzept ankäme.

Und ob Marcel Pluschke mit seinem hohen Sympathiefaktor ein ausreichend gutes Gesamtkonzept hat, werden wir in den nächsten Wochen sehen. Mit Sicherheit werden sich einige an seinen Auftritten entzünden, doch kann ich mir auch gut vorstellen, dass er es schafft, einen treuen Fanblock aufzubauen. Ich hoffe nur, dass in den Mottoshows nicht zu viel Kritik auf ihn einhagelt. Das würde mir für ihn sehr leid tun. Schon am Beispiel von Benjamin Herd, der sympathisch, aber nicht der größte Sänger war, hat man gesehen, dass so etwas dem jeweiligen Kandidaten ganz schön zusetzen kann. Und die Jury um Dieter Bohlen ist nicht gerade zimperlich, was ihre Kritik angeht. Von Leuten wie Stefan Raab mal ganz abgesehen. Ich drücke Marcel aber auf jeden Fall die Daumen.

Bild: (c) RTL / Stefan Gregorowius

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