Ben Barnes ist Dorian in „Das Bildnis des Dorian Gray“

Regisseur Oliver Parker adaptiert mit „Das Bildnis des Dorian Gray“ zum dritten Mal einen Klassiker von Oscar Wilde. Ohne dem legendären Roman des irischen Schriftstellers untreu zu werden, hat Parker die schaurig-schöne Geschichte einer kunstvollen Modernisierung unterzogen, die seinen Film zu einer ebenso furchteinflößenden wie eleganten Sternstunde des britischen Kinos macht. Mindestens so sehr wie durch die beeindruckenden Londoner Schauplätze und raffinierten Kostüme glänzt „Das Bildnis des Dorian Gray“ dabei durch seine herausragende Besetzung: Neben Ben Barnes („Die Chroniken von Narnia: Prinz Caspian von Narnia“) als bildhübscher, tragischer Titelheld begeistern Colin Firth, Ben Chaplin, Rebecca Hall, Rachel Hurd-Wood und Fiona Shaw („Harry Potter“) in weiteren Rollen.

Szene aus Das Bildnis des Dorian Gray mit Ben Barnes Foto: (c) Concorde Filmverleih

Inhalt:

Der ebenso gut aussehende wie unerfahrene Dorian Gray (BEN BARNES) kommt gegen Ende des 19. Jahrhunderts in London an. Dort steht er dem Maler Basil Hallward (BEN CHAPLIN) Modell, der Dorians beeindruckende Schönheit und Jugendlichkeit in einem Portrait dauerhaft festhalten will. Unter den Fittichen des charismatischen Lord Henry Wotton (COLIN FIRTH) findet Dorian schnell Gefallen an den hedonistischen Freuden der gehobenen Großstadt-Gesellschaft und lernt, dass sein Aussehen ihm alle Türen öffnet. So wundert es nicht, dass, kaum ist das Bild enthüllt, Dorian ein gedankenloses Versprechen äußert: Seine Seele würde er dafür geben, dass nicht er, sondern das Gemälde altert!

[media id=29 width=468 height=384]

Dorians Wunsch wird Wirklichkeit: Während er sich ohne jegliche äußerer Konsequenzen hemmungslosem Vergnügen und verbotenen Begierden hingibt, wird sein gemaltes Abbild mit jeder begangenen Sünde hässlicher und grauenerregender. Um sein dunkles Geheimnis zu bewahren, geht Dorian bis zum Äußersten. Jahre später quälen ihn die Geister der Vergangenheit mehr denn je. Als er sich in die junge Emily (REBECCA HALL) verliebt, schöpft er wieder Hoffnung auf Erlösung …

Ben Barnes über seine Rolle als Dorian Gray:

Ich habe vor allem die düsteren Momente des Films geliebt, nicht zuletzt die Szenen, wenn Dorian 46 Jahre alt ist. Natürlich sieht er unverändert jung aus, aber gerade deswegen war es so faszinierend, ihn trotzdem älter wirken zu lassen und zu zeigen, wie ihn seine Erfahrungen verändert haben. Es war spannend zu erleben, wie an diesen Tagen die Kollegen auf mich reagierten, die dann ja oft auf alt geschminkt waren. Vor allem Colin Firth. In den Szenen, in denen ich jung und verletzlich war, konnte er mich am Set triezen. Aber wenn er dann einen Siebzigjährigen spielte, hatte sich das Blatt plötzlich gewendet und er war in der schwächeren Position.

Kinostart: 15.04.2010

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.