Die Grenze: Am 15. und 16. März 2010 um 20.15 Uhr auf Sat.1

Unterföhring (ots) – 11. März 2010. Kann innerhalb Deutschlands wieder eine Grenze gezogen werden? Was wäre, wenn ein Bundesland sich abspalten würde? Dieses Thema ist nicht so unrealistisch, wie es auf den ersten Blick scheint: 1993 forderte in Thüringen die Linke / PDS eine Verfassungsänderung. Per Volksentscheid sollte die Loslösung des Bundeslandes möglich sein. „Zwar verstößt es gegen das Grundgesetz, aber wenn das Volk es will, nützt ein Verbot nichts“, erläutert Verfassungsrechtler Prof. Dr. Dr. Ulrich Battis das Zukunftszenario, das der große SAT.1-Event-Zweiteiler „DIE GRENZE“ am kommenden Montag und Dienstag entwirft.

Die Grenze Foto: (c) Sat.1 / Stephan Rabold

Inhalt:

Im Mai 2010 hat sich die Wirtschaftslage extrem verschlechtert, Öl und Gas sind knapp, die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, die bürgerlichen Parteien verlieren immer mehr an Einfluß. Es kommt zu Unruhen. In Mecklenburg-Vorpommern stehen Landtagswahlen an, die Maximilian Schnell (Thomas Kretschmann), Parteichef der rechten DNS, unbedingt gewinnen will. Der Krisenstab der Bundesregierung unterstützt Franz Geri (Jürgen Heinrich), den Anführer der Linken. Das erscheint Bundeskanzlerin Carla Reuer (Katja Riemann) als das kleinere Übel, auch wenn Geri die Abspaltung des Landes will. Schnell und seine politischen Ziele sind unberechenbarer. Der Verfassungsschutz setzt Schnells früheren Freund Rolf Haas (Benno Fürmann) auf ihn an. Als ehemaliger Werbetexter kann Haas den Rechtspopulisten bei seinen medialen Auftritten beraten und dessen Pläne der Agentin Linda Jehnert (Anja Kling) stecken. Es ist ein Vabanque-Spiel: Wird Haas Schnells Vertrauen gewinnen? Wie stellt er sich seiner Vergangenheit? Er begegnet in Rostock auch seiner ehemaligen Freundin Nadine Manz (Marie Bäumer) und deren Vater Erich (Uwe Kokisch), der für die Neue Linke kämpft.

„Bisher haben sich unsere Event-Filme mit der Vergangenheit beschäftigt. Mit „DIE GRENZE“ werfen wir einen Blick in die Zukunft. Es ist ein packender Film über eine spannende Utopie geworden, für den wir ein hochkarätiges Schauspieler-Ensemble gewonnen haben“, erklärt Joachim Kosack, SVP Fiction German Free TV. „Wir wollen an die Tradition des politisch provokanten Fernsehspiels anschließen „, ergänzt teamWorx-Produzent und -Geschäftsführer Nico Hofmann.

Quelle: Sat.1 / presseportal.de