Der Pott weint – Loveparade fordert 18 Todesopfer

Es sollte einer der Höhepunkte des diesjährigen Weltkulturjahres werden, doch die Loveparade forderte bis zur Stunde bereits 18 Todesopfer. Wegen starker Managementfehler, so vermutet Loveparade-Urgestein Dr. Motte bezahlten 18 Menschen den Besuch der Friedensdemonstration mit ihrem Leben. Ob es bei dieser Zahl bleibt ist nicht sicher, denn im Duisburger Bethesda-Krankenhaus ist auch bis zur Stunde keine Ruhe eingekehrt.

Derweil in den meisten Medien noch von 100 Verletzten die Rede ist berichtet ein Sprecher des Krankenhauses von über 200 Verletzten wovon 170 in die Notaufnahme gebracht wurden. Ebenfalls gibt es Berichte, dass in den in Düsseldorf eintreffenden Zügen auch noch Verletzte gewesen seien die direkt am Bahnhof behandelt werden mussten. Das Duisburger Krankenhaus bekommt auch jetzt noch immer wieder neue Verletzte hinein.

Von der größten Party Deutschlands hat sich der Tag in tragischer Weise zu einem Trauertag für das Ruhrgebiet entwickelt. Man wollte der Welt zeigen wie schön das Ruhrgebiet ist und endet in einer Demonstration von Mitmenschlichkeit und Mitgefühl, denn das sind die Bilder die wir vom heutigen Tag in unseren Herzen tragen sollten.

Nachtrag: Die Stadt Duisburg teilte mit, dass 16 Menschen direkt auf dem Gelände ums Leben kamen. Zwei weitere erlagen im Krankenhaus ihren Verletztungen.

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