Loveparade 2010 Duisburg: Dr. Motte kritisiert Veranstalter und Stadt

Dr. Motte ist sicherlich der größte Experte den wir zum Thema Loveparade fragen können, denn Dr. Motte hat lange Jahre selber die Veranstaltung organisiert und zählt sich auch zu den Gründern. Nach der Massenpanik und den damit verbundenen zehn Todesfällen wirft er sowohl der Stadt als auch den Organisatoren der diesjährigen Veranstaltung schwere Managementfehler vor. Gegenüber dem Tagespiegel fand Dr. Motte deutliche Worte.

„Das hätte man im Vorfeld verantwortungsvoller planen müssen“, sagte er dem Tagesspiegel. Die größte Schwachstelle in der Planung sei seiner Meinung nach das geschlossene Gelände. Bei einer Veranstaltung mit über einer Millionen Besuchern kann man nicht mit einenm geschlossenen Gelände mit nur einem Zugang planen.

Die ursprüngliche Berliner Loveparade zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor sei hingegen von allen Seiten „immer frei zugänglich“ gewesen. Dr. Motte: „Außerdem bot der Tiergarten drumherum im Falle einer Panik beste Rückzugschancen.“ Solche natürlichen Pufferzonen die jedes normale Festival bietet gab es in Duisburg nicht.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.