Loveparade 2010 in Duisburg fordert Opfer Nummer 20

Heute um 16:45 meldete Radio-Duisburg bereits, dass die Loveparade in Duisburg ihr 20. Opfer gefordert habe. Bislang war es nur ein Gerücht, aber um 19:45 wurde dieses traurige Gerücht bestätigt. Eine junge Besucherin der Loveparade 2010 ist in einem Duisburger Krankenhaus heute ihren schweren Verletzungen erlegen. Immer mehr Menschen fordern eine schnelle Aufklärung und sind vor allem auf den Bürgermeister der Stadt Duisburg sauer.

Zahlreiche Politiker und Vorsitzende von Vereinen und Gewerkschaften sind der Meinung, dass Oberbürgermeister Adolf Sauerland hätte direkt nach der Katastrophe zurücktreten sollen, denn unter seiner Regierung wurde die Loveparade überhaupt genehmigt. „Sauerland hätte so viel Gespür aufbringen sollen, dass er zurücktritt“, sagte die Chefin der nordrhein-westfälischen Grünen, Monika Düker, am Montag gegenüber „Spiegel Online“. Er trage als Chef der Genehmigungsbehörde „die politische Verantwortung für ein Konzept, das nicht aufgegangen ist“.

Weder Zusagen zu Entschädigungen der Opfer und deren Angehörigen noch klare Schuldbekenntnisse sind bisher an die Öffentlichkeit gedrungen, da wäre es sicherlich ein gutes Zeichen gewesen, wenn sich wenigstens der Bürgermeister verantwortlich gezeigt hätte.

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