Loveparade 2010: Polizei und Feuerwehr fühlten sich gut vorbereitet

Noch einen Tag vor der Massenpanik auf der Loveparade 2010 in Duisburg vermeldete das Innenministerium des Landes NRW, Zuversicht bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen bei der Vewranstaltung. Diese Zuversicht war unbegründet und kostete 19 Menschen das Leben. Über 300 Verletzte bei einer Massenpanik innerhalb des Zugangsbereiches auf das Gelände. Die Pressemeldung des Inneministeriums klingt heute wie ein Hohn:

Mehr als 2.000 Polizistinnen und Polizisten, rund 2.000 Sanitäter und Ärzte und über 300 Feuerwehrleute sind am morgigen Samstag für die Love-Parade in Duisburg im Einsatz. „Alle sind hoch motiviert und haben sich professionell vorbereitet“, sagte Innen- und Kommunalminister Ralf Jäger heute (23. Juli) in Düsseldorf. Die Stadt Duisburg und der Veranstalter erwarten mehrere hunderttausend Besucher.

Bei Bedarf steht weitere schnelle und koordinierte Hilfe zur Verfügung. Dazu sind landesweit im Rahmen der überörtlichen Hilfe rund 1.000 Behandlungs- und Betreuungskräfte und 500 Feuerwehrleute in Bereitschaft. „Damit sind wir in der Lage sind, schnell zu helfen und den bestmöglichen Schutz für die Menschen zu gewährleisten“, stellte Jäger fest. „Wir wünschen, dass die vielen Besucher dieses Events unbeschwert feiern können.“

Viele Beobachter der Vorbereitungen zur Loveparade 2010 hatten schon im Vorfeld schwere bedenken geäußert. Nicht nur im Internet wurde sowohl der Zugang zum Gelände als auch die Tatsache, dass es sich um einen geschlossenen, viel zu kleinen Bereich handelt kritisiert und bemängelt. Diese Stimmen wurden leider nicht gehört! Laut Dr. Motte, dem Urvater der Veranstaltung gab es schwere Fehler in der Planung des Events.

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