Mesut Özil: Hatte er gestern Angst vor der Heimreise?

Nach dem Sieg Deutschlands gegen Urugay hatte man gerade bei Mesut Özil nicht den Eindruck als könne er sich freuen. Er trottete bei der Ehrenrunde im Stadion einfach nur mit und senkte dabei häufig, nachdenklich den Blick. Hatte er die Gedanken schon wieder in der Heimat nachdem der Druck des Turniers gewichen war? Mesut Özil erwartet bekanntlich in Deutschland nicht viel Gutes, weil seine Oma während der Weltmeisterschaft verstarb. Oder sahen wir einfach nur das abgekämpfte Gesicht eines Neu-Stars?

Mesut Özil ist eher zurückhaltend und schüchtern. Manche seiner Freunde bezeichnen ihn zuweilen sogar ein wenig als Divenhaft. Wir konnten den Eindruck im Turnier definitiv nicht sehen. Eher stellte sich Mesut Özil als Teamplayer dar und war zur Stelle wenn man ihn brauchte.

Manchmal wirkt er einfach nur ein wenig abwesend, nicht beim Spiel, aber in Interviews und anderen Situationen. ALs er beispielsweise von der Zeit gefragt wurde wie ihm Afrika gefallen würde antwortete er nur mit den Worten er sei ja schon zum zweiten Mal im Land. Nicht gerade die Antwort die sich der Reporter gewünscht hätte. Als der Reporter nachhakte wurde er erst ein wenig offener und sprach über die netten Menschen die er überall treffen würde.

Gegenüber der Presse hat er sich bei der WM immer zurückhaltend und schon beinahe schüchtern präsentiert, es scheint seine Art zu sein eher nach innen zu leben und zu denken. Macht ja nix wenn er auf dem Platz offen aufspielt. Sorgen um ihn hatten wir uns bei der Ehrenrunde gestern auf jeden Fall gemacht, aber nötig waren sie nicht, denn Mesut Özil zeigte einfach nur sein wahres, ganz eigenes Gesicht.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.




Durch Abschicken des Formulares wird dein Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in der Datenbank gespeichert. Für weitere Informationen wirf bitte einen Blick in die Datenschutzerklärung.