Christoph Waltz´s Enthüllungen schocken ganz Österreich

Der charmante Darsteller gewann am 7. März den Oscar als Bester Nebendarsteller für sein Porträt des Nazis Hans Landa in Quentin Tarantinos Kriegsdrama ‚Inglourious Basterds‘ – ganz Österreich jubelte über den Triumph des vermeintlichen Landsmannes. Doch nun fand die Zeitung ‚Österreich‘ heraus, dass Waltz gar kein Ösi ist, sondern einen deutschen Pass besitzt.
Seine Mutter Elisabeth (81), die in Wien lebt, bestätigte der ‚Bild‘: „Sein Vater Johann war Deutscher und so ist auch Christoph als deutscher Staatsbürger in Wien geboren. Christoph besuchte das Theresianum in Wien und galt damit als Österreicher.“

Das soll jetzt ganz schnell geändert werden. In einer feierlichen Zeremonie wollen die Österreicher Waltz nun einbürgern. Doch auch die Amis sind scharf auf den Charakter-Schauspieler und wollen ihm die US-Staatsbürgerschaft anbieten. Freunde von Waltz wollen wissen, dass diese für den Schauspieler Priorität hätte.
Er selbst merkt zu den Enthüllungen verschmitzt an: „Mein erster deutscher Spielfilm 1980 musste synchronisiert werden, weil mein Deutsch zu wienerisch war…“
Bald kann man den deutschen (!) Star wieder auf der Leinwand bewundern: In einer Neuverfilmung des Romans ‚Die drei Musketiere‘ wird der 53-Jährige wie schon in ‚Inglourious Basterds‘ erneut den Gegenspieler mimen und die Rolle des hinterhältigen Kardinals Richelieu übernehmen.

Derzeit steht Waltz mit Robert Pattinson für den Streifen ‚Water for Elephants‘ vor der Kamera. Der Film basiert auf dem Roman ‚Wasser für Elefanten‘ von Sara Gruen und handelt von einem jungen Mann (Robert Pattinson), der sich nach dem Tod seiner Eltern einem Zirkus anschließt und dort sein Herz an eine Frau (Reese Witherspoon) und eine Elefantendame verliert. Waltz mimt den Lehrmeister und Kontrahenten Pattinsons. Francis Lawrence führt Regie. Das Drehbuch hat Richard LaGravenese nach der Romanvorlage verfasst. Kino-Start ist der 15. April 2011.

Quelle: BANG Showbiz