Dennis Hoppers Witwe wird aus eigenem Haus vertrieben

Was da gerade um den Nachlass von Dennis passiert erscheint irgendwie hart und ungerecht. Vor allem seine Witwe hat derzeit offensichtlich nicht viel zu lachen, denn „Bang Showbiz“ meldet: Dennis Hoppers Treuhänder, die den Besitz des Schauspielers verwalten, haben vor Gericht beantragt, dass seine Witwe aus dem gemeinsamen Haus ausziehen soll. Die Treuhänder des Nachlasses des Hollywood-Stars, unter denen sich auch Marin, die älteste Tochter des verstorbenen Schauspielers befindet, haben vor dem Gericht von Los Angeles einen Antrag vorgelegt, um das 4,5 Millionen Euro teure Anwesen des Schauspielers zurück zu bekommen. Bei dem Haus handelt es sich um ein Anwesen in Venice, Kalifornien, das zur Zeit noch von Hoppers Witwe Victoria Duffy bewohnt wird, die „unrechtmäßigerweise das Anwesen für sich beansprucht und kontrolliert“.

Das Scheidungsverfahren zwischen dem Leinwandhelden und seiner Frau war in vollem Gange, als Hopper im Mai an den Folgen seiner Krebserkrankung verstarb. Zeitungen zufolge soll Duffy ein anderes Haus in Brentwood angeboten worden sein, das ihr zusammen mit den Treuhändern gehört. Sie soll sich jedoch weigern, umzuziehen.

Die Nachlassverwalter behaupten, das Anwesen jedoch verkaufen zu müssen, um die Schulden des 74-jährigen Schauspielers zurückzahlen zu können, berichtet ‚TMZ.com‘. Hopper, der insgesamt fünfmal verheiratet war und seine Frau Victoria, mit der der Star 14 Ehejahre verlebte, begannen einen schmutzigen Scheidungskrieg, als seine Krankheit bekannt wurde. Während des Rechtsstreits behauptete Duffy, die mit dem Schauspieler die siebenjährige Tochter Galen hat, dass die drei anderen Kinder Hoppers ihn gegen sie aufgebracht hätten und bewirken wollten, dass sie in dem Testament nicht berücksichtigt würde.

Im April genehmigte ein Gericht der Ehefrau, dass sie in dem Anwesen in Venice bleiben könne, bis die Details der Scheidung erledigt seien. Zudem war der Star dazu verpflichtet worden, ihr monatlich umgerechnet etwa 6.000 Euro zu zahlen und Tochter Glen 3.000 Euro zukommen zu lassen.