Richard Ashcroft konnte mit vielen Musikern nicht arbeiten

Richard Ashcroft konnte mit vielen Musikern deshalb nicht zusammenarbeiten, weil diese im Knast saßen. Der ehemalige `The Verve`-Sänger arbeitet zur Zeit an einem neuen Projekt unter dem Titel United Nations of Sound, bei dem er unter seinen Initialen RPA mitwirkt. Ashcroft erklärt nun, er habe so seine Schwierigkeiten damit gehabt, Gast-Sänger zu bekommen. Viele seiner Wunsch-Partner seien nicht verfügbar gewesen, erklärt er und reicht im Gespräch mit ‚Independent Arts and Books‘ auch gleich noch den Grund nach:

„Die Hälfte der Leute, die ich auf dem Album haben wollte, waren entweder im Knast oder auf dem Weg dahin. Ich habe versucht, Lil Wayne für das Ende von ‚America‘ zu bekommen, aber er war kurz davor, seine Strafe wegen Waffenbesitzes anzutreten und war deshalb damit beschäftigt, 15 Videos und drei Alben aufzunehmen“, erklärt er ironisch. „Also waren sie entweder im Knast oder wollten 85.000 Euro haben.“

Obwohl der Sänger (‚Lucky Man‘) mit seinem neusten Projekt einen radikal anderen Sound verfolgt, erklärt Ashcroft – der bereits drei Solo-Alben veröffentlichte – es hätte jederzeit passieren können, dass er etwas komplett Neues machte. „Wenn ich mir das anschaue, dann hätte ich das auch in den 90ern versuchen können. Ich hätte dann mit diesen Leuten arbeiten können, es hat einfach eine lange Zeit gedauert, hier hin zu kommen. Die Idee – wenn es irgendeine Idee gab – war die, den Traum weiter zu leben, dass die Wurzeln der Musik als Inspiration gezogen werden können“, philosophiert er.

Quelle: BANG Showbiz

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