X Factor 2010: Meral al Mer singt traumhaft ohne Erfolg

Meral al Mer zerteilt die Nation in zwei Lager, die Frage ist ob ihr Lager groß genug ist. Sarah Connor legte eigentlich schon den ersten großen Stein in ihre Laufbahn, denn Meral al Mer als zickig und launisch zu bezeichnen ist schon echt heftig. Das Konzept von X Factor die Juroren für die eigenen Kandidaten kämpfen zu lassen sorgt gerade für Meral für eine ganze Menge Druck. Sie ist ein echtes Unikat und irgendwie unnahbar, aber das scheint das Publikum nicht zu wollen.

Meral al Mer in der zweiten Liveshow von X Factor 2010 Foto: VOX / Ralf Jürgens

Ihre Version von Nenas Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann war dann auch wieder etwas ganz besonderes. Die Version passte nur leider nicht in die Zeit, etwas zu langsam und zu getragen war der Anfang dann doch. Was ein Glück, dass das Tempo dann doch noch angezogen wurde, aber braucht Deutschland eine neue Nina Hagen? Wahrscheinlich nein!

Sarah Connor verteilte Lob für Outfit und Gesang, aber ob der Spruch mit dem schönen Busen echt sein musste. George Glueck war wenig begeistert, weil er angeblich gesangliche Schwächen sieht. Meral al Mer ist eine tolle Sängerin und sicherlich auch eine starke Künstlerin, aber nicht für ein breites Publikum.