„Oscar“-Preisträger Timothy Hutton in der neuen US-Crime-Serie „Leverage“ ab dem 6. Oktober bei VOX

Köln (ots) Augenzwinkernd und temporeich erzählt die neue US-Serie LEVERAGE zeitgenössische Robin Hood Storys über unglaublich betrügerische Jobs. VOX zeigt die Crime Serie mit Timothy Hutton, Gina Bellman, Aldis Hodge, Christian Kane und Beth Riesgraf in den Hauptrollen ab dem 6. Oktober 2010 immer mittwochs um 22:15 Uhr im Anschluss an LIE TO ME als Free TV Premiere. Getarnt als Beratungsfirma Leverage Consulting & Associates kämpfen fünf diebisch talentierte Spezialisten für die Menschen, die durch Macht und Willkür Anderer unterdrückt werden. Dabei arbeiten sie mit allen Mitteln – und immer auch mit einer gehörigen Portion Humor. Hat sich das Team „Leverage“ einmal entschieden, einen Auftrag anzunehmen, ist ihnen fast jedes Mittel recht. Sie verschaffen sich Zugang zu geheimen Datenbanken, erfinden Biografien und ganze Firmenhistorien, täuschen, stehlen und betrügen – ohne Spuren zu hinterlassen.

Im Interview verrät „Oscar“-Preisträger Timothy Hutton, mit welchen Tricks er sich auf die neue US-Serie vorbereitet hat, was das Besondere an „Leverage“ ist und was den Kino-Star schließlich überzeugte, die Serienrolle des Nathan Ford anzunehmen.

Interview mit Timothy Hutton

Was gefiel Ihnen besonders am Script zu „Leverage“, als Sie es zum ersten Mal gelesen haben? „Mir hat einfach alles daran gefallen. Das Konzept und einfach alles, was Dean Devlin und John Rogers mit ‚Leverage‘ erschaffen haben. Mir gefällt die Idee von fünf durchgeknallten, verrückten Leuten, die nur als Gruppe zu funktionieren scheinen. Sie sind eigentlich alle Einzelgänger. Und jeder von ihnen denkt, dass er allein viel besser dran wäre. Aber in Wirklichkeit sind sie als Team unschlagbar. Und was diese Gruppe dann für die Menschen tut, die in vielerlei Hinsicht vom Schicksal gezeichnet wurden, macht einfach die tolle Story dieser besonderen Serie aus.“

Die Hauptcharaktere sind alle professionelle Diebe. Alle bis auf Ihren Charakter – Nathan Ford. Wie kommt er mit dieser Welt in Berührung? „Es stimmt, der Charakter, den ich spiele – Nate – ist nicht wirklich ein Dieb, dafür aber ein sehr guter Profiler von Dieben. Durch seine jahrelange Arbeit bei einem großen Versicherungskonzern kennt er jede nur denkbare Masche von Leuten, die versuchen, über Versicherungsfälle an Geld zu kommen. Er hat eine regelrechte Faszination für Betrügereien, besonders für die im großen Stil. Ich denke zu diesem Zeitpunkt seines Lebens will er Teil des Ganzen sein, zumindest solange er damit Menschen helfen kann.“

Viele Schauspieler sagen, dass manche von ihren Charakterzügen in ihre Rollen mit eingeflossen sind. Wie viel Timothy Hutton steckt in Nate Ford? „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Es gibt immer irgendetwas von dir selbst, das mit deiner Rolle verschmilzt. Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Die Gemeinsamkeit von der Rolle und deinem eigenen Ich ergeben sich meist aus den Situationen in der Serie. Ich meine, jedem gefällt doch die Idee, einmal jemanden zu spielen, der die Bösen jagt. In einer Folge, die wir gedreht haben, geht es um Opfer des Hurrikans ‚Katrina‘, die von Pfandleihern betrogen und um ihre Häuser gebracht werden. Ich denke, jeder wäre gerne die Person, die die dubiosen Pfandleiher verfolgt und dann mit einem Schlag 400 armen Menschen ihr Haus zurück geben kann.“

Stimmt es, dass Sie zur Vorbereitung auf die Serie mit dem amerikanischen Illusionisten und Trickdieb Apollo Robins zusammengearbeitet haben? „Ich habe mit Apollo Robbins am Set gearbeitet und ein paar Tricks gelernt. Taschendiebstahl und verschiedene Ablenkungsmanöver, um die Leute geschickt zu täuschen. Es war toll mit ihm zu arbeiten. Wir haben alle mit ihm zusammengearbeitet.“

Welcher Ihrer „Leverage“-Kollegen könnte nach diesen Lehrstunden mit Robins am ehesten einen Diebstahl begehen? „Ach wissen Sie, wir haben jetzt schon viele Folgen abgedreht. Ich denke, zum jetzigen Zeitpunkt könnte jeder von uns ein kleines Ding drehen. Jep!“

Die US-Serie „Leverage“ ist bereits international erfolgreich. Was ist es Ihrer Meinung nach, was den Zuschauern an der Serie gefällt? „Ich denke, was das Publikum anzieht und jede Woche neu einschalten lassen wird, ist, dass jede Folge eine eigene kleine Geschichte und einzigartigen Diebstahl erzählt. Außerdem ist alles sehr unvorhersehbar. Eigentlich weiß man gar nicht, wie die Fünf die Sache durchziehen wollen. Die Dinge laufen furchtbar schief und das Vergnügen beim Zuschauen ist, zu sehen wie die Fünf von Plan A zu Plan B, zu Plan F wechseln und das alles in ein paar Minuten! Diese Gruppe passt eben vermeintlich nicht zusammen. Ich denke, das wird den Leuten wirklich Spaß machen zu sehen. Das größte allerdings wird sein, wirklich schreckliche Menschen, wirklich schlimme Betrüger zu sehen, die unschuldige Menschen ausnutzen und damit jahrelang durchkommen – und dann kommen wir Fünf – das „Leverage“-Team – und wir verweisen sie in die Schranken und schlagen sie mit ihren eigenen Waffen.“

Quelle: VOX / presseportal.de

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