Taylor Swift: Singt sie in „Long Live“ auch über Taylor Lautner?

Am 29. Oktober erscheint nun endlich auch in Deutschland Taylor Swifts neues Album „Speak Now“. Vor der Veröffentlichung der Scheibe wurden sämtliche Informationen rund um die Songtexte komplett unter Verschluss gehalten. Nur vereinzelte, ausgewählte Kritiker durften nun, kurz vor der Veröffentlichung die Stücke in ihrer gesamten Länge hören. Nun endlich wissen wir auch, was es mit der ganzen Geheimhaltungspolitik auf sich hatte. Es geht dabei weniger um die übliche Angst davor, dass die LP vorzeitig im Netz landen könnte. Der wahre Grund ist folgender: Ein paar der neuen Songtexte sind wirklich unglaublich offen und direkt, und zwar selbst für eine wie Taylor „Ich nenne ruhig mal ein paar Namen und nehme kein Blatt vor den Mund“ Swift.

Wahrscheinlich handelzt der Titel „Long Live“ von ihrer kurzen Beziehung zu Taylor Lautner. Kaum vorstellbar, dass der letzte Song der LP nicht von Taylor Lautner handeln sollte, wenn wirklich etwas dran ist an den Gefühlen für ihn, die Taylor Swift ja immerhin auch ganz öffentlich bekundet hat (ganz zu schweigen von der Reue, die sie bereits mit „Back To December“ zum Ausdruck gebracht hat). Hier vergleicht sie sich und ihren Lover mit klassischen Helden: „The crowds in the stands went wild/We were the kings and the queens/And they read off our names…“

Das mag manchem ein bisschen zu aufgeblasen klingen, wenn es aus der Feder eines Superstars stammt, doch etwas später beschreibt sie das Ganze wie die Heimkehr von König und Königin und ohne jeden Hollywood-Faktor: „You traded your baseball cap for a crown/And they gave us our trophies/And we held them up for our towns.“

Nimmt man sie beim Wort, muss der Song von diesem Moment des gemeinsamen Triumphs handeln, doch die Eroberungsstimmung bricht hin und wieder ein und lässt auch düstere Vorhersagen durchschimmern: „If you have children someday, when they point to the pictures, please tell them my name…“

Irgendwie werden wir jedoch das Gefühl nicht los, dass es für seine Kinder nicht besonders schwer sein wird, zu sagen, wer die blonde Schönheit da auf den Bildern ist. Denn selbst wenn daran vorher vielleicht noch Zweifel bestanden, hat Taylor Swift mit „Speak Now“ endgültig dafür gesorgt, dass ihr Name auch in den Geschichtsbüchern auftauchen wird – und eben nicht nur in irgendwelchen längst verblassten Teenie-Fotoalben.