Jesse Drew Catlien hat keinen Bock mehr auf unechten Justin Bieber

Jesse Drew, vielen bekannt als kleiner Wirbelwind der sich neben Justin Bieber in der Schule quälen musste, gehört dank Hollywood-Klassikern wie „Strange Wilderness“ – nicht nur zur neuen Schauspieler-Riege, sondern muss sich auch mit 15.000$ Tagesgage nicht verstecken.
Neben Cancer Schmancer, hat Jesse der gerne auch mal „Jesse Catlien“ genannt wird, jetzt ein Neues Album am Start – wo zuvor noch „My Life Would Suck“ die Charts der Engländer eroberte – kommt jetzt „Music is The Key“.

„Wenn ich anfange, Songs zu schreiben, schaue ich nichts Vergleichendes im Kopf zu haben, weil man dazu neigt, sich an etwas anzulehnen. Ich habe es nicht im Auge gehabt oder mir die Vorgabe gesetzt, es solle wie Electro klingen. Ich schätze Popmusik sehr und natürlich inspiriert sie deshalb zu eigenen Dingen. Trotzdem ist es kein Popalbum, ich freue mich Total es Live zuspielen! ein Album sollte immer ein Zeitdokument sein. Wenn ich Songs schreibe, spiegeln sie immer meine jeweilige Lebenssituation wieder. Jetzt fühle ich mich Electro!“

Für die erste Single hat der ehemalige „Riesen-Konzern“ EMI keine geringere als Mega-Star Jeanette Biedermann ins Boot geholt! Der Rockige-Song „Moonshinenight“ wurde von Jeanette und ihrem Freund geschrieben und Produziert. Fraglich ob sich der angeschlagene Konzern mit der Billigen „neu-mach“ Produktion vor der drohenden Pleite retten kann.

Der Schauspieler wird seid dem Kommerziellen-Durchbruch von Justin Bieber ständig mit eben diesen verglichen, das Label und der Künstler selber versuchen wohl erst garnicht den Eindruck eines „Covers“ keimen zulassen. Auf Vergleiche mit dem Neuzeit-Herzensbrecher Bieber hat er keine Lust mehr, Schulzeit hin oder her: „Ich meine, die Leute denken, dass ICH Justin nachmachen möchte – Aber gehe ich zu weit, wenn ich sage, dass ER zu einer Parodie seiner selbst geworden ist? Ich kann nicht mehr über Bieber reden. Alles was ich dazu sagen kann ist dass es mich echt verstört, wenn ich andauernd gefragt werde ob ich ein Belieber sei. All diese Ladys waren mal so unschuldig, und nun lassen sie sich in etwas reindrücken wo sie nicht mit glücklich werden können. Es ist doch einfach unverschämt sich für die Plattencharts in diese Kunstfigur verwandeln zulassen. Den Jungen Ladys das große Ding vorspielt aber letzen Endes gar nicht auf Liebe oder eine Beziehung mit einer Frau aus ist. Man kann nicht wirklich behaupten, dass Justin eine kulturelle Abwechslung ist. Die Leute sagen, dass wir uns ähneln weil wir all diese Einflüsse teilen und in einen Topf werfen, aber wir spucken sie unterschiedlich aus, während er es immer gleich raus rotzt. Keines seiner Lieder ist Pop-Music, oder zumindest eine eigenständige Ideologie so wie er es doch gerne haben möchte. Er nimmt sich einfach Jesse MC oder diese anderen Teenie-Idole zum Vorbild, aber seine Musik, also das End-Produkt hört sich an wie schlecht gecovert. Er hätte bei YouTube bleiben sollen, damals mochte ich Justin wirklich – aber heute ist er nur noch ein guter Mime. Das ist kein Talent, er hat ein riesengroßes Team hinter sich, aber es ist der letzte Messerstich der Musikindustrie um sich wichtig zu machen und zu sagen, du brauchst mehr Geld im Hintergrund, mehr Verträge, mehr Fans. Ich habe Respekt dafür, dass er es schafft täglich Hunderttausend Menschen ins Gesicht zulügen, ich könnte das nicht“

Krasse Aussage, das hat gesessen. Bleibt nur die Frage ob sich der Angeschlagene Medien-Konzern „Emi-Music“ mit einer doch etwas gewagten Produktion wie dieser eine Schlacht mit Universal und Bieber leisten kann?

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