Dschungelcamp 2011: Chance oder Promigrab?

Heute Abend um 22.15 startet wieder das Dschungelcamp. Warum ziehen sogenannte Stars in den australischen Dschungel und wie profitieren sie davon? Eine interessante Frage. Gibt man sie weiter und liest mal, was denn die aktuellen Kandidaten dazu zu sagen haben, staunt man nicht schlecht: Selbstfindung, persönliche Grenzen austesten, aus Spaß… alle möglichen Gründe werden angegeben, aber nie die zwei wirklich wichtigen. Medienruhm und Geld. Dabei ist es doch nicht schlimm, seiner momentan etwas dahinsiechenden Karriere wieder den Schubs in die richtige Richtung zu geben. Wenn man dann dafür Kakerlaken verspeisen und sich im Dreck wälzen muss, who cares? Jeder ist käuflich. Nur der Preis muss stimmen.

Sonja Zietlow und Dirk Bach
Foto: (c) RTL / Stefan Menne

Und der ist ja anscheinend verhandelbar, wie wir seid dem Interview von Rainer Langhans wissen. 50.000 Euro sind ein guter Kurs für diesen Zirkus. Und tatsächlich kann das Format zum Erfolg führen! Man sehe sich nur Schlagerstar Costa Cordalis an, der nach der ersten Staffel zum Kultstar wurde. Er zehrt heute noch lukrativ von dem damaligen Ruhm. Oder Desiree Nick. Sie wurde in der zweiten Staffel zur Dschungelqueen gekürt und war in aller Munde. Die Kabarettistin kennt heute ganz Deutschland.

Wovon der Sieg abhängt hat ein Inhaber einer großen PR-Agentur einfach erklärt: Der Gewinner hat den Stempel “Altprominenter hockt im Tal und wagt noch einmal den Aufstieg“ und ist auch bereit dieses Klischee konsequent bis zum Ende zu bedienen. Und er hat Recht. Ich sage nur Costa Cordalis. Der bewies dann auch noch mehr Größe und stiftete seinen Gewinn von 28.000 Euro der Kinderkrebshilfe.

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