Catherine Zeta Jones: Auszeit in Klinik! Zeit für Sorgen?

Manchmal ist alles einfach zu viel. Der Stress, die Sorgen und die Angst, alles nicht bewältigen zu können. Die Seele kommt einfach nicht mehr zur Ruhe und die Gedanken können dich um den Verstand bringen. Wie ein Hamster in seinem Rad. Dann geht es einfach nicht mehr. Das ist der Moment um Hilfe zu bitten. Manche tun es, andere zerbrechen daran. Es kann jeden treffen. Das musste nun auch die Schauspielerin Catherine Zeta Jones feststellen. Die Sorge um ihren krebskranken Ehemann Michael Douglas und ihren Stiefsohn Cameron führte nun zu einem Klinikaufenthalt. Gerade noch rechtzeitig zog die 41jährige nun die Notbremse.

Der Sprecher von Zeta-Jones gab in einem Statement bekannt, dass die Hollywood-Schönheit sich wegen einer bipolaren Störung II behandeln lässt.“Nach dem Stress, den Catherine im vergangenen Jahr zu bewältigen hatte, hat sich dazu entschlossen, für eine kurze Zeit in eine Nervenanstalt zu gehen, um ihre Bipolare Störung II zu behandeln ,“ so ihr Sprecher. Dort will sie nach Informationen des Familiensprechers mindestens 14 Tage bleiben. Sie wird rund um die Uhr von Experten betreut. Ihr 66 Jahre alter Ehemann ist an ihrer Seite. Die Uhrsachen ihrer Erkrankung liegen auf der Hand: 2010 erkrankte Michael Douglas schwer an Kehlkopfkrebs. Seine Pflege stand an erster Stelle für sie. Dann musste sich Catherine auch noch um Stiefsohn Cameron große Sorgen machen, der wegen Drogenhandels ins Gefängnis gehen musste. Der Druck war zu groß und die Seele wurde krank.

Bei der Bipolaren Störung, auch manisch-depressive Erkrankung genannt, schwenkt die Stimmung der Betroffenen unkontrollierbar zwischen extremen Tiefs (Depression) und extremen Hochs (Manie). Als Bipolar II wird eine Sonderform bezeichnet, bei der die depressive Phase besonders stark ausgeprägt ist und mindestens 14 Tage andauernd. Meine Hochachtung vor dieser Frau, die so offen mit einem immer noch gerne totgeschwiegenen Thema umgeht. Alles Gute!

Michael Douglas and Catherine Zeta-Jones Foto: (c) Charles Norfleet / PR Photos