DSDS 2011: Marco Schreyl will Zuschauer beeinflussen!

Die Vorwürfe waren vielfältig: Eitel, selbstgefällig, rampenlichtgeil, anzüglich und beeinflussend. „DSDS“-Moderator Marco Schreyl hat viel Schelte bekommen. Doch im Interview mit der „SZ“ wird mal Klartext geredet und es kommt so einiges ans Licht. Zumindest die Beeinflussung scheint nicht aus der Luft gegriffen zu sein. Schreyl gibt das auch unumwunden zu: „Der Zuschauer soll den einen lieben, den anderen nicht. Wenn ich das mit meinen Kommentaren erreiche, mache ich einen guten Job.“ Es zähle nur der erste Platz. „Wir haben doch gelernt, dass man sich an die Zweitplatzierten nicht erinnert!“ Zynisch oder einfach nur ehrlich?

Ich tendiere zu einer guten Mischung aus beidem. Gerade in einer Show von diesem Format kann man sich nicht einreden, dass es alles gerecht und friedlich zugeht. Da wird mit allem gekämpft, was man hat und ein Moderator wie er muss alles geben, um im Geschäft zu bleiben. Denn nichts anderes ist es: Ein Geschäft. Er weiß, wie hart umkämpft sein Job ist und macht sich keine Illusionen. Auf die Frage, wie lange er denn noch dabeibleibe, meinte er nur: „Sicher keine Ewigkeit. Aber gern, solange es allen und mir Spaß macht.“ Über seine eventuelle Nachfolgerin Michelle Hunziker schweigt er sich allerdings aus.

Marco Schreyl
Foto: (c) RTL / Ruprecht Stempell

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