Jana ist das neue „Germany’s next Topmodel“, Amelie flog überraschend als erste raus

Es gab doch noch eine Überraschung im Finale, als die Jury von den drei Finalistinnen die super sportliche Amelie als Erste rausgeschmissen hat. Da sie in den letzten Wochen doch einige Kunden mehr überzeugen konnte als Rebecca, kam diese Entscheidung relativ überraschend. Somit durften abschließend also noch Jana und Rebecca um den Sieg kämpfen. Lena Gercke, Gewinnerin der ersten Staffel von GNTM und Louisa Mazzurana, die Fünftplatzierte vom Vorjahr waren dieses Jahr die Backstage-Moderatorinnen, von denen man aber leider nicht allzuviel gehört und gesehen hat. Außerdem stöckelte Kult-Laufstegtrainer Jorge Gonzalez mal wieder in unglaublichen Mega-Plateaus und Glitzerfummel zu seinem Song „Chicas Walk“ über den Laufsteg. Mal wieder ein gelungener Auftritt des Unikats!

Wie eigentlich immer im Finale war die Jury für alle drei Mädels nur noch voll des Lobes, wie sie letztendlich ihre Entscheidung getroffen haben bleibt damit ein Rätsel für die Zuschauer. Einige Male durften die Mädels in immer ausgefalleneren Kleidern auf dem Catwalk hin und her laufen, wobei für das ungeübte Auge des normalen Zuschauers bei den drei Finalistinnen kaum ein Unterschied im Lauf zu sehen war.

GNTM die drei Finalistinnen Foto: (c) ProSieben / Thomas Kierok

Zwischendrin waren natürlich (wie jedes Jahr) alle Mädels der vergangenen Sendungen dabei – die letzten 20 Mädchen zumindest, die alle zusammen zu Lady Gagas Song „Judas“ wieder einen Catwalk hinlegen durften. Zuvor konnten die Zuschauer noch per Internet-Voting entscheiden, wer die Parade anführen darf. Hierbei fiel die Wahl auf Aleksandra, die sich entsprechend freute.

Wie angekündigt kam Mega-Star Lady Gaga auch persönlich für einen Auftritt auf die Bühne, sie gab hierbei „Born this Way“ zum Besten. Die Sängerin hat auf jeden Fall auch wieder eine tolle Show geliefert. Vorher war bereits Keri Hilson live auf der Bühne, zu deren Song „Pretty Girl Rock“ die drei Finalistinnen einen Walk machen durften. Später war noch Cora Emerald mit ihrem Hit „A Night like this“ live auf der Bühne, auch ein schöner Auftritt.

Schließlich wählte die Jury dann aber eben Amelie als erste raus. Man kann als Zuschauer nur vermuten, dass sie wegen ihres jungen Alters gehen musste, obwohl sie eigentlich bei den Kunden bei den letzten Castings mit am besten ankam. Also blieben noch die unglaublich schöne Rebecca und die hübsche und natürliche Jana übrig. Diese beiden durften sich dann noch der letzten großen Challenge der diesjährigen Staffel von „Germany’s next Topmodel“ stellen. Jede der beiden saß in einem Tuch, in dem sie bis hoch über die Bühne gezogen wurde. Jana durfte zuerst, anschließend dann Rebecca. Zu romantischer Musik mussten beide dann eine vorher eingeübte Choreographie zeigen, sich elegant und passend zur Musik bewegen, eine gute Körperspannung zeigen und natürlich dabei richtig gut aussehen. Beide haben diese Aufgabe sehr elegant gelöst und keinerlei Schwierigkeiten gehabt. Wieder gab es für beide nur Lob von allen Jury-Mitgliedern. Anschließend fällte die Jury ganz unter sich dann ihr endgültiges Urteil, wer denn nun das Finale gewinnt.

Nach mal wieder ewigem Herauszögern, als Heidi Klum mit Rebecca und Jana Beller vor der großen Videowand stand, auf der „jeden Moment“ die Siegerin auf dem Titelbild der Zeitschrift Cosmopolitan erscheinen sollte, zeigte sich dann bald endlich Jana auf dem Cover und alle Mädchen der Top 20 kamen auf die Bühne um Jana zu gratulieren, die es natürlich gar nicht fassen konnte, dass sie gewonnen hat.

Schade für Rebecca, aber es wurde ja auch mal wieder Zeit, dass ein blondes hübsches Mädel gewinnt, nach der dunkelhaarigen Alisar im letzten und der dunkelhäutigen Sara im Jahr davor.

Vorjahressiegerin Alisar war übrigens wie erwartet nicht bei der Show dabei, sie hatte ja vor kurzem ihren Vertrag mit der Agentur „OneEins“, der Firma von Heidi Klums Vater Günther, mit anwaltlicher Hilfe aufgelöst, nachdem es wohl zu Streitigkeiten um die weiteren Zukunftspläne für Alisar gekommen war.

Obwohl dieses Mal wohl das spannendste Finale aller Zeiten anstand, da alle drei Finalistinnen super Chancen hatten, war es doch eher langweilig. Vor allem die Challenge war im Vergleich zu den Vorjahren keine so große Herausforderung, natürlich kostet es Überwindung in einigen Metern Höhe über der Bühne zu schweben, allerdings waren die letzten Jahre mit Bullriding oder Fotoshootings mit Vogelspinne schon aufregender.

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