„Mietprellern auf der Spur“: Schwere Vorwürfe gegen RTL!

Dreck, Müll, Fäkalien und Tierkadaver. Einmal in der Woche präsentiert uns RTL Ekel pur in der Sendung „Mietprellern auf der Spur“. Was Mietnomaden und Messies ihren verzweifelten Vermietern so alles hinterlassen können, ist schon schlimm. Vera Int-Veen führt als „Helferin mit Herz“ vor, womit sich die geprellten Vermieter rumschlagen müssen und versucht sogar die vermeidlichen Sünder aufzuspüren und zur Rede zu stellen. Letzte Woche ging es um die völlig verdreckte Wohnung von Familie J. aus Kalefeld. Vorwurf der Vermieterin: Die Familie soll die Wohnung beim Auszug in einem völlig verwahrlosten und verdreckten Zustand verlassen haben. Was man dann zu sehen bekam, war schon übel: Völlige Vermüllung und Zerstörung.

Nun wird es aber interessant: Die Mieter behaupten, die Wohnung völlig sauber ausgeräumt hinterlassen zu haben und wandten sich an die „Bild“. „Wir haben die Wohnung sauber hinterlassen. Die Produktionsfirma hat den Müll und Dreck in unsere alte Wohnung geschafft. Dafür gibt es sogar Zeugen.“ Einem Nachbarn soll das Filmteam sogar Geld angeboten haben, wenn er Müll in die Wohnung schafft!

Frau J. traute sich nach der Ausstrahlung der Folge nicht mehr auf die Straße und ist völlig am Ende: „Als ich die Sendung sah, wollte ich nicht mehr leben. Unser Ruf ist ruiniert!“ Die Familie schaltete nun einen Rechtsanwalt ein, der sie vertreten soll. RTL wies alle Vorwürfe zurück. Sprecher Christian Körner sagte im Statement zu „Bild“: „Die Täter wollen sich als Opfer darstellen, nachdem sie öffentlich mit ihren Taten konfrontiert wurden. Zentrales Thema der Sendung waren nicht Müll, sondern Hundekot und Urin, die die Wohnung nahezu ruiniert haben. Jedes Bild, das bei RTL zu sehen war, zeigt den Originalzustand, in dem die Wohnung vorgefunden wurde.“

Auch Moderatorin Int-Veen will davon nichts glauben: „Es ist ein heikles Thema. Ich gehe immer davon aus, dass die Zustände, wie wir sie vor Ort vorfinden, tatsächlich auch vorhanden sind.“ Facebook ruft übrigens am 1. August zum RTL-Boykott auf. Schon länger ist gerade RTL im Gespräch über gefakte Sendungen.