Salami Aleikum: Ein Märchen aus tausend und einer Nacht

„Salami Aleikum“ zeigt das ZDF am Montag um 20.15 Uhr. ZDFneo sendet den Film bereits am Freitag, 15. Juli, 21.50 Uhr. In der fantasievollen Culture-Clash-Komödie von Ali Samadi Ahadi spielt Navid Akhavan, der als exil-iranischer Popstar ganze Hallen füllt, den jungen Perser Mohsen. Michael Niavarani, einer der bekanntesten Kabarettisten Österreichs, gibt seinen Filmvater, und Anna Böger aus „Shoppen“ ist die ostdeutsche Traumfrau. Wolfgang Stumph kann als „böser Ossi“ sein komisches Talent ausspielen.

Doch nun zur Geschichte des Films:
Um die persische Metzgerei der Eltern in Köln zu retten, will der schmächtige Mohsen in Polen billige Schafe kaufen. Auf dem Weg dorthin strandet er in einem ostdeutschen Dorf und verliebt sich in die große, blonde Automechanikerin Ana. Der junge Mann wird so lange schlecht behandelt, bis er sich in Lügen verstrickt und man plötzlich einen iranischen Großinvestor in ihm vermutet. Er steigt zum Hoffnungsträger des kleinen Ortes auf. Die Ankunft von Mohsens Eltern droht alles wieder zu zerstören.

V.l.n.r.: Vater Bergheim (Wolfgang Stumph), Mutter Bergheim (Eva-Maria Radoy), Mohsen Taheri (Navid Akhavan), Mutter Taheri (Proschat Madani), Vater Taheri (Michael Niavarani), Ana Bergheim (Anna Böger). Foto: (c) ZDF / Maria Krumwiede

Zu sehen gibt es diesen und sechs andere Meisterwerke junger Filmemacher in der ZDF-Sommerreihe „Gefühls-echt“. Die Filme der diesjährigen Reihe „Gefühlsecht – Junge deutsche Filme 2011“ werden im Wechsel Montags und Mittwochs gesendet.

Am 20. Juli, 23.15 Uhr, ist „66/67 – Fairplay war gestern“, ein kompromissloses Drama über Fußball, Freundschaft und Gewalt, zu sehen.
Am 25. Juli, 23.50 Uhr, geht es mit der Romanverfilmung „Cindy liebt mich nicht“ weiter.
Am 27. Juli, 23.15 Uhr, unterhält die rabenschwarze Komödie „Diamantenhochzeit“, die auf ZDFneo am 24. Juli, 22.30 Uhr gezeigt wird.
Am 1. August, 0.05 Uhr, setzt sich das psychologische Drama „Das Fremde in mir“ mit dem Erwartungsdruck an Mütter auseinander.
Zum Abschluss der Reihe zeichnet das Spielfilmdebüt „Wenn die Welt uns gehört“ das Bild dreier jugendlicher Außenseiter, die sich in satanische Allmachtsfantasien stürzen.

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