„Die Mathematik der Anna Depenbusch“: Anna Depenbusch allein mit Klavier

Ihr Album konnte „Die Mathematik der Anna Depenbusch“ konnte so manche Seele verzaubern. Der Tonträger war Anfang des Jahres ein voller Erfolg. Kann man das noch steigern? Welche Version könnte uns nun überraschen? Anna Depenbusch erfrut uns mit ruhigen und intimen Versionen der Songs, nur von Ihr am Klavier performed. Irgendwie eine zwingende Idee, oder? Im Januar erschien „Die Mathematik der Anna Depenbusch“. Mit dem Album etablierte sich Anna Depenbusch fast aus dem Stand als Pop-Chansonsängerin von Format, voller Esprit, Leichtigkeit und Tiefsinn. Diverse TV Auftritte sendeten deutliche Signale, unvergessen ihr Auftritt bei Inas Nacht. Auch auf einer großen, vierwöchigen Deutschland-Tour im Frühjahr mit Band nahm Anna Depenbusch mit ihrer hintergründigen Fröhlichkeit das Publikum im Sturm.

Wenn sie damals schlafen ging, blieb ein Wunsch wach: die Lieder alle noch einmal aufzunehmen. Allein. Am Klavier. Ohne Netz und doppelten Boden. Nur ihre Stimme, dazu das große, geheimnisvolle Instrument voller entdeckter und noch zu entdeckender Klänge.

„Ich war es den Liedern schuldig“, sagt Anna. Denn die Songs waren ursprünglich alle am Klavier entstanden, und zwar so, dass Anna sie jederzeit auch allein vortragen könnte. In schwarz-weiss hat Annas Stimme neue Freiräume gewonnen. Mit diesem Soloalbum markiert sie ihre Position im Kosmos der singenden Pop-Damen deutscher Zunge noch einmal neu. Jetzt leuchtet sie als besonders heller, in vielen Zwischentönen schillernden Stern. So persönlich, so intim hat man Anna noch nie gehört

Anna Depenbusch