Die Super Nanny: Nimmt Katia Saalfrank Probleme mit nach Hause?

Es ist schon schwer was Katia Saalfrank da immer wieder für ihre Doku-Reihe „Die Super Nanny“ erleben muss. Die Verarbeitung des Erlebten ist sicherlich eine der größten Herausforderungen an ihrem Job. Wenn ich vor dem Fernseher sitze und mir ansehe was Katia Saalfrank erlebt, dann kann ich einfach mit dem Kopf schütteln und bei Bedarf abschalten, aber wie verarbeitet sie selber diese Schicksalsschläge? Ganz nebenbei ist die Sendung nicht ihre einzige Baustelle, da fragt sich der interessierte Zuschauer schon wie Katia das alles schafft.

Im Gespräch mit RTL wurde Katia überraschend offen: „Ich habe mit der Zeit gelernt, mein Leben sehr gut einzuteilen. Mein Arbeitspensum versuche ich nicht über ein bestimmtes Maß zu legen und auch andere Verpflichtungen, Veranstaltungen, Seminare, Einladungen, Projekte etc. stimme ich sehr klar mit meiner Familie und dem Terminkalender ab und überlege gut ob und was ich zusätzlich noch machen kann und will.“ Klingt alle sehr einfach und organisiert, oder?

„Es ist – wie für alle berufstätigen Eltern – ein Spagat, den ich zurzeit ganz gut bewältigen kann. Für meine psychische Belastung habe ich eine Supervision, die ich regelmäßig aufsuche. Hier kann ich das Erlebte nochmals besprechen und neu einordnen. Oft tut es mir für mein Team leid, die für eine solche Aufarbeitung eben keine Zeit und keine Gelegenheit haben und doch auch viel belastende Situationen miterleben.“ Wäre auch sehr verwunderlich, wenn sie ganz befreit von der Arbeit naach Hause fahren würde, oder?

Die Super Nanny: Nimmt Katia Saalfrank Probleme mit nach Hause? - TV News Foto: (c) RTL / Andreas Friese

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