„Kerner“: Neue Erkenntnisse im Postskandal – Heute in der Sendung!

Der Bericht über den „Postskandal“ hat die Zuschauer von „Kerner“ wachgerüttelt. Nach der Ausstrahlung erreichten die Redaktion rund um Moderator Johannes B. Kerner zahlreiche Berichte über ähnlich gelagerte Fälle. Offenbar ist man auf ein Wespennest gestossen. Aber wie ist es eigentlich dazu gekommen? 40 Postsendungen wurden aus Hamburg quer durch Deutschland verschickt. Bei 12 Testsendungen kam das Geld nicht an. Insgesamt wurden 2000 Euro in Paketen, Päckchen und Briefen aus Hamburg verschickt – 600 Euro erreichten ihren Empfänger nicht.

Bei den SAT.1-Zuschauern sorgte das für großen Wirbel: Hunderte von Emails gingen in der Redaktion mit ähnlichen Erfahrungen ein. „Kerner“-Reporter gingen den schwersten Fällen nach. Eine Frau berichtet, wie sie Paketboten beim Durchsuchen von Postsendungen mit Hightech-Geräten nach Wertgegenständen beobachtet hat. Wie kann das sein?

Die Post zeigt sich allerdings schon vor der Ausstrahlung der ersten berichte als erfreulich gesprächsbereit und hat wohl auch schon gehandelt. Jörg Koens, Leiter der Pressestelle Hamburg, Deutsche Post DHL: „Zuerst hat es uns ganz fürchterlich erschreckt, als wir dieses Ergebnis hörten. Wir haben alles getan, um diesen Vorgang aufzuklären, was uns auch gelungen ist. Das hat zwar einige Zeit gedauert, aber Sie („Kerner“-Redaktion Anm. d. Red.) haben uns die Unterlagen zur Verfügung gestellt. Daraufhin konnten unsere Spezialisten tätig werden und haben die Fehlerquelle herausgefunden. Mit Hilfe der Barcodes haben wir genau den Laufweg der Sendungen verfolgt – das heißt: von der Einlieferung der Filiale bis hin zur Zustellung. In einer Hamburger Filiale ist es zu diesen Problemfällen gekommen, und wir haben die damals Beschäftigten als die möglichen Täter ermittelt. Wir haben Anzeige erstattet und haben dieses Personal bereits entlassen. Es arbeitet nicht mehr für die Deutsche Post. Wir können überhaupt nicht sagen, wie die Leute herausgefunden haben, dass in diesen Sendungen Geld ist. Aber es treibt mir die Zornesröte ins Gesicht, dass da so ein schwarzes Schaf letztendlich viele Kollegen, die ordentlich arbeiten und jeden Tag da sind, dass die jetzt quasi in Mitleidenschaft gezogen werden und unter Generalverdacht stehen.“

Stacks of Swiss franc, Euro and U.S. dollar banknotes are displayed in a bank in Bern August 15, 2011. The Swiss franc rose against the euro and the dollar August 16, 2011, as renewed worries about the euro zone crisis pushed investors towards the safe-haven currency despite the Swiss National Bank’s warning it could take more measures to stem the franc’s rise. Picture taken August 15. REUTERS/Pascal Lauener (SWITZERLAND – Tags: BUSINESS)

Außerdem begleitet „Kerner“ den Weg eines Pakets vom Absender zum Empfänger – welche Stationen durchläuft es? Wo sind Schwachstellen? „Kerner“ am Donnerstag, 18. August 2011, ab 22.15 Uhr.

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