Sommerinterview mit Gregor Gysi im „Bericht aus Berlin“

Am kommenden Sonntag endet die aktuelle Reihe der Sommerinterviews im „Bericht aus Berlin“ in der ARD mit dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Linken Gregor Gysi. Wer diverse Interviews mit dem Querdenker gesehen hat, dem ist bewusst, dass es nicht nur informativ sondern durchaus auch unterhaltsam werden könnte. Die Themen diktiert natürlich die aktuelle Politik: Schuldenkrise, Sorgen um Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze, die Rolle von Ratingagenturen und Großbanken, Regierungen in Handlungsnot – eine politische Gesamtsituation, von der die linke, kapitalismuskritische Partei profitieren könnte.

Aber DIE LINKE in Deutschland kann sich in Meinungsumfragen nicht steigern, verharrt unter zehn Prozent, muss bei der Berliner Landtagswahl im September um ihre Regierungsbeteiligung fürchten. Dem Bau der Berliner Mauer vor 60 Jahren gewinnen Parteimitglieder nach wie vor positive Seiten ab, der ehemalige Parteichef Jens Bisky spricht von „Ideologie-Ajatollahs“ bei der Linken.

Eine Partei, die mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein scheint als mit aktuellen politischen Fragen – darüber sprechen Ulrich Deppendorf und Rainald Becker mit Gregor Gysi, dem Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Linken im letzten ARD-Sommerinterview des Jahres: am kommenden Sonntag im „Bericht aus Berlin“, den Das Erste um 18.30 Uhr sendet.