11. September 2001: Auch Günther Jauch stellt sich der Erinnerung

Es war ein schockierender Moment für die gesamte westliche Welt. Die Türme des World Trade Centers brechen unter den Folgen eines Anschlages zusammen und alle sehen hin. Schock starre für die Welt und jeder hat andere Erinnerungen. In seiner neuen Talkshow, die heute erstmals in der ARD stattfindet, wird sich Günther Jauch gemeinsam mit seinen Gästen den Erinnerungen und den Folgen des 11. September 2001 stellen. Vor allem die Frage, ob es richtig war in den Krieg zu ziehen wird zehn Jahre nach dem Anschlag vertieft.

Sicherlich ist es gut sich an dem heutigen Tag zu erinnern, aber die Macht des Themas in allen Medien ist schon überwältigend. Hat Günther Jauch da eine Chance am Ende des Tages, nachdem man gefühlt hundertfach mit dem Thema konfrontiert war noch eine fesselnde Talkrunde zu leiten? Zwischen 21.45 Uhr und 22.45 Uhr wird der Talk gesendet und danach schleunigst die Kritiken verfasst, es ist eine Feuerprobe mit schwerem Thema aber interessanten Gästen.

Natürlich ist das Thema aktueller denn je, denn im Krieg gegen den Terror stehen wir nicht an zweiter Stelle. 5.000 Bundeswehrsoldaten sind in Afghanistan stationiert und bereits 52 ihrer Kammeraden ließen ihr Leben in diesem Krieg. Die Fragen des Abends bei Jauch sollen also lauten: Haben wir im Kampf gegen den Terror überreagiert? Welche Erfolge hat der Afghanistan-Krieg gebracht? Wie stehen die Deutschen zu einem sofortigen Abzug aus Afghanistan?

Neben Überlebenden aus dem World Trade Center sprechen heute Mathias Döpfner, Elke Heidenreich, Jürgen Klinsmann, Tanja Menz (Mutter eines in Afghanistan gefallenen Bundeswehrsoldaten), Peter Struck und Jürgen Todenhöfer (Afghanistan-Kenner) zum Thema.

Günther jAuch Foto: (c) ARD / Marco Grob

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