Pink Floyd ziehen Konsequenzen aus Plattenverkaufszahlen

Bereits seit 1996 hoffen die Fans, dass sich die Band wieder zusammenfinden könnte um ein weiteres Meisterwerk aufzunehmen. Doch Teile von Pink Floyd halten die Produktion eines Albums für pure Zeitverschwendung. Mit „Another Brick in the Wall“ schafften sie einen Welthit, doch die Worte von Nick Mason klingen schon ziemlich verbittert. Gegenüber „Guitarworld.com“ sagte er: „Es gibt keine Chance, dass wir wieder ins Studio gehen, weil das für jeden Zeitverschwendung wäre. Es dauert so lange, bis man ein Album aufgenommen hat, was irgendwie abgewertet wird, wie es bei vielen Platten der Fall war; sie werden einfach umsonst runtergeladen. Man hat also am Ende ein Jahr lang an etwas gearbeitet, was als Werbegeschenk endet“, klagt er an.

So deutliche Worte hört man selten von Musiker. Wo sich einige Künstler freuen, dass die Geschäfte im Onlinebereich dank fairer Preise langsam aber sicher bessern, da nehmen es Pink Floyd zum Anlass erst gar nicht ins Studio zu gehen. Pink Floyd zerstören allerdings nicht die Hoffnung, dass man auch in Zukunft gelegentliche Live-Auftritte von ihnen sehen wird. Nur der richtige Anlass sollte es dann schon sein. Ich finde es gut, dass sich auch ein Musiker mal so deutlich äußert, aber man sollte auch vor den neuen Aufgaben nicht davonrennen.

Pink Floyd ziehen Konsequenzen aus Plattenverkaufszahlen - Musik News Foto: (c) Landmark / PR Photos

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