Schock für Apple-Fans: Darf das iPhone nicht mehr verkauft werden?

Mit sofortiger Wirkung ist „Apple“ in Deutschland der Verkauf von Geräten, die ein Mobilfunk-Patent von Motorola verletzen untersagt worden. Das Urteil verhängte das Landgericht Mannheim. Auf dem Blog des Patentrechtsexperten Florian Müller wurde das Schreiben über das Gerichtsurteil veröffentlicht. Zwar gab es Spekulationen, das es sich hierbei nur um ein Fake handeln könnte, jedoch gab es einige Fakten die angeblich bewiesen würden, dass dieses Gerichtsschreiben echt ist. Für das Magazin „Chip“ wollte der Konzern Apple sowie Motorola keine Auskünfte verteilen. „Apple“ soll versäumt haben, auf die Anschuldigungen von Motorola zu reagieren. Wahrscheinlich dreht sich Steve Jobs nun im Grabe um.

Im Jahr 2003 wurde Motorola das besagte Patent zugesprochen. In wie weit das iPhone sowie das iPad gegen das Patent verstoßen, ist bisher noch nicht bekannt. Eins ist klar: Apple darf keine mobilen Geräte mehr verkaufen, die gegen das Motorola-Patent auf drahtlose Kommunikation verstoßen.

Wie „PC-Welt“ jetzt erfahren haben will, ist der Verkauf des iPhones dennoch nicht beeinträchtigt, da als Beklagter die Apple Inc. (Hauptkonzern) und nicht die Apple GmbH Deutschland genannt wurde. In der Bundesrepublik werden die mobilen Geräte nicht vom US-Mutterkonzern verkauft sondern von der Apple GmbH Deutschland. Wie Apple nun auf das „Versäumnis-Urteil“ reagieren wird, bleibt fraglich.

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