Christian Ulmen hat Lehrern viel zu verdanken

Christian Ulmen ist der Meinung das Lehrer auch außerhalb des Unterrichts ihre Schüler fördern sollten. Im Interview sagte er: „Das ist überhaupt das Beste, was Lehrer machen können: die Qualitäten ihrer Schüler erkennen und sie darin fördern. Egal was es ist.“ Weiter meinte er das er seinem Deutschlehrer viel verdanke denn dieser habe ihn bestärkt schon während der Schulzeit bei einem Radiosender mitzuwirken. Christian Ulmen kritisierte, dass die Angst vor Arbeitslosigkeit bereits Schüler beschäftigt. „Während ich früher nur Angst vor der nächsten Klassenarbeit hatte, haben manche Schüler heute bei einer Fünf in Physik Angst davor, später arbeitslos zu werden. Durch die Schulzeit muss einen doch der Optimismus tragen. (…) Lehrer betonen dagegen gern: Wenn ihr es hier nicht schafft, schafft ihr später gar nix mehr. Das finde ich zu hart.“

Zum Abschluss des Interviews, lies er uns noch an seiner letzten Abitur Klausur teilhaben: „Während der letzten Matheklausur bin ich ins Schulsekretariat gegangen, um mir ausrechnen zu lassen, wie viele Punkte ich noch fürs Abi brauchte. Als klar war, dass ich für diese Klausur gar nichts mehr einbringen musste, habe ich ein leeres Blatt abgegeben“, sagte Ulmen, der mit der Note 3,4 die Hochschulreife schaffte.

So hoffen wir das ganz im Sinne von Christian Ulmen der Optimismus wieder Einzug in die Klassenzimmer finden wird.

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