Dschungelcamp 2012: Von Tränen, Busen und Transusen! Ein Abschied!

Gestern war es dann endlich soweit: Deutschland wählte seinen „Dschungelkönig“ oder seine „Königin“ und nun können wir alle wieder vor 22.15 Uhr zu Bett gehen. Ich auf jeden Fall! Das Drama im Busch hat ein Ende und wir vergessen ganz schnell, was da in den letzten zwei Wochen so an Peinlichkeiten über die Mattscheibe flimmerte. Also definitiv Zeit, noch oder schon einmal einen Rückblick zu starten: Es fing alles so nett an. Ein Rocker, ein Magier, eine Moderatorin, ein Nacktmodel, ein verstoßener Sohn, ein Fußballer, ein Casting-Versager, ein kleines bemaltes Mädchen, ein pöbelndes Ex-Girlie und Momo und als Krönung die Königin des Trash-TVs. Wie wir sehen, eine illustere Gesellschaft.

Schnell wurden die Masken fallengelassen und wir wurden Zeugen von großen Gefühlsausbrüchen. Daniel Lopes heulte über seine angebliche Obdachlosigkeit und seinen kleinen Sohn. Schnell kam die Presse allerdings dahinter, dass er schon seit Monaten bei seinem Manager in einem Loft wohnte. Das „Dschungeltränentier“ ging auch recht zügig. Casting-Rocker Martin Kesici fiel erst durch seine Schweigsamkeit auf und dann durch seine Flatulenzen und sein unkontrolliertes Urinieren. Er ging sogar freiwillig.

Moderatorin Ramona Leiß entpuppte sich schnell als nörgelnder Kontrollfreak, der immer schaute, dass auch die Feldbetten gemacht waren. Raus, meinten die Zuschauer. „Fußball-Legende“ Ailton starrte immer gerne auf den Busen von Micaela Schäfer und sein unfreiwilliger Sprachwitz katapultierte ihn dann ins Aus. „Rufi nix an für Ailton!“

Nacktmodel Micaela Schäfer blieb uns bis gestern erhalten und im Laufe der Sendung konnten wir jeden Quadratzentimeter ihres Körpers eingehend begutachten. Besonders ihre OP-Narben an der Oberweite. Ansonsten war sie doch eher sehr fad. Jazzy, das Ex-Tic Tac Toe-Girl erhaschte eigentlich nur mit ihrem Proll-Mix aus Deutsch und Englisch etwas Aufmerksamkeit der Zuschauer. „Fucking hell! Don‘t touch me!“ oder „Mir war völlig klar, was diese Sendung bedeutet. Aber dass ich mir hier mit Vollidioten abgeben muss, das war mir nicht bewusst!“ Das war’s dann auch schon.

„Momo“-Darstellerin Radost Bokel wäre gar nicht weiter aufgefallen, wenn ihr Ex nicht während ihres Aufenthaltes im Dschungel ein Video online gestellt hätte, auf dem sie beim Sex zu sehen war. Leider schon wieder verschwunden. Die Zuschauer wählten sie raus, damit sie mal Ordnung in ihr Privatleben bringen konnte. Raben-Magier Vincent Raven (Wie einfallsreich!) entpuppte sich auch ganz schnell als Choleriker auf Nikotinentzug und homophober Klugscheißer. Nach 1,5 Wochen flehte er seine Fans an, nicht mehr für ihn zu voten. Und sie taten ihm den Gefallen.

Sonja Zietlow und Dirk Bach krönen Brigitte Nielsen Foto: (c) RTL / Stefan Menne

Nun können wir uns entscheiden zwischen Rocco Stark, dem unehelichen Sohn von Uwe Ochsenknecht, der alles ist, aber kein Schauspieler. Eher eine Art Alleinunterhalter mit gewissem Amüsement -Wert. Kim Debkowski oder auch Kim Gloss genannt, ein Casting-Sternchen, das ohne 1,5 kg Make-up so richtig niedlich aussieht und auch ganz fix im Kopp zu sein scheint oder die absolute und einzigartige Trash-Queen aus Dänemark Brigitte Nielsen! In die Niederungen, in die die anderen Teilnehmer gerade eintauchen, die kennt die Oma Brigitte schon aus dem Effeff! Sie hat schon alles an Mist mitgemacht, was es so gibt. Live konnten wir ihre Schönheits-OP mitverfolgen, inklusive dem Heilungsprozess. In „Celebrity Rehab with Dr. Drew“ konnten wir mitleiden, wie sie sich von ihren Drogen-Dämonen befreite und nun ist sie im Dschungel und ich hatte schon die ganze Zeit das dumpfe Gefühl, dass sie als Siegerin aus dem Busch kommen würde.

Die Frau ist einfach zu sehr Profi! Und als es dann auch so kam, war die Überraschung minimal. Also alles in Allem ein typisches Dschungelcamp. Aber Gott sei Dank, vorbei. Bis zum nächsten Jahr.

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