DSDS 2012: Alles wie immer!

Gestern Abend war es mal wieder soweit und Deutschland legte die Füße auf den Tisch, futterte Schnittchen und verschluckte sich vor Schadenfreude am Dosenbier: Das Casting von „DSDS“ begann und damit wurde wieder eine gewaltige Maschinerie in Gang gesetzt. Und die heißt Dieter Bohlen. Der Mann ist ein lebendes Wahrenzeichen mit Erfolgsgarantie: Mehr als sechs Millionen Menschen sahen zu, wie sich vorgeblich normale Menschen zu Affen machten und sich dann noch von Herrn Bohlen Sprüche wie: „Du hast weniger Töne getroffen, als ein peruanischer Nackthund Haare am Arsch hat“, anhören konnten.

Aber anscheinend brauchen wir einen Dieter, der den Leuten sagt, wie scheiße sie sind. Keine Nettigkeiten, wie auf Nenas „Ponnyhof“ bei „The Voice of Germany“, sondern knallhartes Proll-TV! Das da in der Jury noch zwei andere Juroren sitzen, ist eigentlich völlig unwichtig. Bruce Darnell („Du kannst es schaffen, wenn du an dir glaubst!“) ist ja mit seinen „spontanen“ Tränenausbrüchen noch ganz nett. Aber „Cascada“-Frontfrau Natalie Horler ist genau wie ihre Vorgängerin Fernanda Brandao nur Staffage und darf in den Live-Shows dann hübsche Kleidchen tragen. Aber bitte kurze. Es ist also alles wie immer. Irgendjemand gewinnt und hat einen Nummer-Eins-Hit, bis zur nächsten Staffel. Der einzige, der hier gewinnt, ist Dieter Bohlen.

Dieter Bohlen (re.) Natalie Horler, Sängerin und Frontfrau von CASCADA, sowie Choreograf und Stilikone Bruce Darnell
Foto: (c) RTL / Sebastian Schmidt

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