Rosamunde Pilcher: „Ungezügelt ins Glück“ mit Diana und Lara Joy Körner

Es ist bereits die 105. Verfilmung einer Rosamunde Pilcher Geschichte die uns heute ab 20.15 Uhr im ZDF unterhalten will. So viele Filme es schon gibt, so grandios soll die Premiere im heutigen Film sein. Mit Diana und Lara Joy Körner stehen Mutter und Tochter gemeinsam vor der Kamera. Nicht ganz unpassend, wo es doch bei den Geschichten von Rosamunde Pilcher ja immer auch um familiäre Dramen handelt. In weiteren Rollen sind Ole Eisfeld, Clelia Sarto, Christian Kahrmann und andere zu sehen. Regie führte Thomas Hezel nach einem Drehbuch von Martin Wilke und Silke Morgenroth.

Als Lord Dylan Brooks (Ole Eisfeld), ein in Afrika arbeitender Arzt, nach längerer Abwesenheit seine Heimat Cornwall besucht, muss er überrascht feststellen, dass seine exzentrische Mutter Lady Ava Brooks (Diana Körner) ihr Anwesen in ein Pferdeasyl verwandelt hat. Die Versorgung der Tiere hat das Familienvermögen gefährlich schrumpfen lassen. Dylan muss schleunigst einen Kredit besorgen, um eine Zwangsräumung zu verhindern. In der Bank trifft er auf die Amerikanerin Gillian Morris (Lara Joy Körner), die frisch beförderte Leiterin der Privatkundenabteilung.

Gillian wurde von einem missgünstigen Konkurrenten bei der Ausländerbehörde angeschwärzt. Da ihr die Abschiebung droht, sucht sie einen Mann für eine Scheinehe. Ihre Sekretärin stellt den Kontakt zu potenziellen Kandidaten her. Durch ein Missverständnis hält Gillian Dylan für einen der Bewerber und macht ihm den Vorschlag, pro forma zu heiraten. Was für beide als gutes Geschäft mit gegenseitigem Nutzen und überschaubarem Risiko beginnt, entwickelt sich zu einer echten Belastungsprobe, als die Ausländerbehörde die Rechtmäßigkeit der Ehe überprüfen will. Gillian muss sich auf dem Schloss der Brooks nicht nur den Beamten, sondern auch ihrer Schwiegermutter Lady Ava stellen. Und auch die Gefühle von Gillian und Dylan und halten sich nicht an die Verabredungen.

Lara Joy Körner, Diana Körner, Dorian Brunz, Clelia Sarto, Christian Kahrmann, Ole Eisfeld (v. li. n. re.) Foto: (c) ZDF und JON AILES