Weichgespültes „DSDS 2012“ dank „The Voice of Germany“?

Heute konnten wir die ersten Folge der aktuellen Staffel „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) sehen. Irgendwie wirkte die Sendung erfreulich weichgespült. Man hat sich nicht wirklich über die Castingteilnehmer lustig gemacht sondern die eher schlechten Kandidaten sogar versucht zu motivieren oder ihnen einfach nur ehrlich die Meinung zu sagen. Natürlich wurde die Sendung schon vor einigen Monaten aufgezeichnet, aber der Schnitt der Show und die Kommentare zu den schlecht5en Teilnehmern war deutlich freundlicher als gewöhnlich.

Luca Hänni (16 aus der Schweiz), Albert Guillaume (ebenfalls aus der Schweiz) und Marcello Ciurlia (sang ACDC) schafften den Sprung in den Recall. Auch dank Bruce Darnell, der auch ganz genau weiß was einen Superstar ausmacht: „Ich denke, dass Styling wichtig ist, um sich besser zu verkaufen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der viele Jungs und Mädchen ein Star werden wollen. Es geht nicht nur um das Talent sondern um das Gesamtpaket. Man muss auffällig und irgendwie anders sein. Nur dadurch kommt man weiter. Ein Superstar besteht zu 50 Prozent aus Talent und zu 50 Prozent aus Persönlichkeit.“

Ob es an der freundlichen und konstruktiven Art der Coaches bei „The Voice of Germany“ liegt oder ob es nur Zufall war, dass sogar d8ie Sprüche von Dieter Bohlen eher harmlos wirkten werden wir spätestens nach der kommenden Folge beurteilen können.

Neben Dieter Bohlen (li.) sitzen die Frontfrau und Sängerin von Cascada,  Natalie Horler, sowie Stilikone und Choreograph Bruce Darnell
Foto: (c) RTL / Stefan Gregorowius