Deutsches Starkino – „Ruhm“: Trailer und Inhalt zum Film

Und wieder Mal kommt ein großartiger deutscher Film in die Kinos und zeigt, dass nicht nur Hollywood abwechslungsreiche Handlungen zu bieten hat. „Ruhm“ verbindet sechs komische und tragische, aberwitzige und berührende Geschichten, die sich zu einem verblüffend – faszinierenden Gesamtbild vereinen. In einem geschickten Spiel um Wirklichkeiten und Scheinwirklichkeiten erzählen sie von Schicksal und Zufall, Identität und Verschwinden, vor allem aber von der Sehnsucht, in einem anderen Leben zu Hause zu sein – wenn man es schon nicht im eigenen ist.

In den Hauptrollen zu sehen sind Stefan Kurt (Giulias Verschwinden), Julia Koschitz (Der letzte schöne Herbsttag), Senta Berger (Satte Farben vor Schwarz), Justus von Dohnányi (Männerherzen), Heino Ferch (Vincent will Meer) und Gabriela Maria Schmeide (Die Friseuse). Nicht nur die bekannte Besetzung, sondern auch die abwechslungsreichen Drehorte (Köln, Zürich, Buenos Aires, Kiew, auf der Krim und in der Nähe von Cancun; Mexico) versprechen einen Kinoabend der Superlative.

„Ruhm“ ist die erste Verfilmung eines Romans von Daniel Kehlmann. Sie basiert auf seinem gleichnamigen Bestseller, der sich bislang allein im deutschsprachigen Raum rund eine halbe Million Mal verkaufte. Regie führte Isabel Kleefeld, die auch das Drehbuch verfasst hat und die einzelnen Episoden des Romans zu einer mitreißenden Tragikomödie zusammenführt. Und dem Bestseller-Autor, der den Film natürlich als einer der ersten zu sehen bekam, scheint das Ergebnis wirklich zu gefallen: „Isabel Kleefelds Verfilmung meines Romans „Ruhm“ hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Schauspieler sind großartig und der Film eine phantasievolle, kluge und sowohl getreue als auch künstlerisch selbstständige Umsetzung des Romans. Ein wunderbarer Film, für mich eine Ehre und eine große Freude.“

Szene aus Ruhm Foto: (c) Martin Menke

Die Geschichte: Der Elektroingenieur Joachim Ebling (Justus von Dohnányi) kauft ein
Mobiltelefon und bekommt seltsame Anrufe, die einem anderen gelten. Nach kurzem Zögern lässt er sich auf ein Spiel mit der fremden Identität ein und beginnt ein Leben in zwei Welten. Der Filmstar Ralf Tanner (Heino Ferch) wird von einem Tag auf den nächsten nicht mehr angerufen, als habe jemand sein Leben an sich gerissen. Er ergreift die Chance, seiner Bekanntheit zu entrinnen. Die todkranke Rosalie (Senta Berger) sucht Erlösung bei einem Schweizer Sterbehilfeverein und mag sich doch vom Leben nicht trennen. Der bekannte Schriftsteller Leo Richter (Stefan Kurt) macht eine Lesereise durch Südamerika, auf der er seinem Publikum eine noch unveröffentlichte Geschichte vorstellt. Er reist in Begleitung seiner Freundin Elisabeth (Julia Koschitz), deren größter Albtraum es ist, in einer seiner Erzählungen vorzukommen. Der Internetblogger Mollwitt (Axel Ranisch) wiederum wünscht sich nichts sehnlicher, als einmal in einer von Richters Geschichten aufzutauchen, um dort die Romanfigur Lisa Gaspard kennen zu lernen. Die Krimiautorin Maria Rubinstein (Gabriela Maria Schmeide) springt für Leo Richter bei einer Schriftsteller-Rundreise durch den ehemaligen Ostblock ein und erlebt eine albtraumhafte Odyssee. Ihr Ehemann Klaus Rubinstein (Thorsten Merten), Abteilungsleiter eines Mobilfunkkonzerns, betrügt Maria schon seit geraumer Zeit und muss sich nun um den Verbleib seiner verschwundenen Ehefrau kümmern.

Kinostart: 22. März 2012

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