Das Hochzeitsvideo: Der Inhalt neue Film von Sönke Wortmann

Endlich ist es wieder soweit: Sönke Wortmann präsentiert schlagfertig und brüllend komisch seine neue Kömodie. Brillant gespielt von noch recht unbekannten deutschen Darstellern, wie Lisa Bitter, Marian Kindermann, Stefan Ruppe, Martin Aselmann und Lucie Heinze geht es um die Irrungen und Wirrungen einer Hochzeit. Ein Angriff auf die Lachmuskeln, wie wir sie schon von anderen Filmen Wortmanns kennen. Ein kurzweiliger Kinospaß, gut verfilmt und ein Muss für Fans des deutschen Kinos. Und ein Thema, dass bei aller Komik auch ein wenig zum Nachdenken anregt – Wie viel Privatsspäre brauch ihr denn in Zeiten von Facebook noch? Wo ist eure Grenze?

Inhalt:
Eigentlich ist für den großen Tag fast alles perfekt und vorbereitet – Pia und Sebastian sind total verliebt, alle Freunde und Familienmitglieder im noblen Schlosshotel einquartiert, das Wetter stimmt, die Stimmung könnte nicht besser sein. Gut, die Namensfrage ist noch nicht ganz geklärt und Pias freigeistige Sippschaft weckt bei Sebastians konservativem „von-und-zu-Clan“ alles andere als Sympathien. Aber die beiden sind bereit für ihren schnulzigen Pas de deux der Liebe, immer begleitet (oder besser: gestalked) von Sebastians Freund Daniel, dem Hochzeitsfilmer, der für die Nachwelt/Youtube/Myvideo/Facebook die rosaroten Augenblicke einer großen Liebe festhalten will. Zumindest war das ursprünglich mal der Plan…

Das Hochzeitsvideo: Der Inhalt neue Film von Sönke Wortmann - Kino News Foto: (c) Constantin Film Verleih GmbH

Hartnäckig begleitet Daniel Gäste wie Brautpaar hautnah auf Schritt und Tritt mit seiner Kamera. Was jedoch so rosig beginnt, verselbstständigt sich zunehmend und schon bald gibt es Ärger im Paradies: Es wird gesoffen bis zum Verlust der Muttersprache, Pias Ex-Lover entpuppt sich als Pornodarsteller „Carlos, die Keule“, ein prominenter Überraschungsgast taucht auf, Eifersucht, Tränen, Sex, Wutausbrüche – die Ereignisse überschlagen sich! Und dank Daniel wird all das protokolliert und dokumentiert – als hübsche Erinnerung für später Mal, versteht sich. Dabei hätte alles so schön sein können!

Kinostart: 10. Mai 2012

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