„Das Wunder von Kärnten“: Die Rettung eines Lebens

Es ist keine erfundene Geschichte! Was wir heute im ZDF um 20.15 Uhr erleben dürfen beruht auf wahren Ereignissen. Der Film fand bei seiner Erstausstrahlung im ORF so viel Anerkennung, dass er für diverse Preise nominiert ist. In dem Streifen spielt Ken Duken einen engagierten Kardiologen, der einem kleinen Mädchen das Leben rettet, das nach einem Sturz in einen Teich fast 30 Minuten unter Wasser gelegen hat. Nach so einer Zeit ohne Sauerstoff ist an eine Rettung eigentlich nicht mehr zu denken. In weiteren Hauptrollen sind Julia Koschitz, Jürgen Maurer, Erwin Steinhauer und Bernhard Schir zu sehen.

Regisseur Andreas Prochaska hat das bewegende Drama inszeniert. Unter anderem konnte am Original-Schauplatz im Landeskrankenhaus Klagenfurt gedreht werden. Dr. Markus Thalmann, behandelnder Arzt in dem zu Grunde liegenden Fall, stand den Drehbuchautoren Christoph Silber und Thorsten Wettcke als medizinischer Berater zur Verfügung.

„Das Wunder von Kärnten“: Die Geschichte!

Der junge Wiener Kardiologe und Ultramarathonläufer Dr. Markus Höchstmann (Ken Duken) hat im Landeskrankenhaus von Kärnten keinen leichten Stand. Die älteren Kollegen halten ihn für arrogant, weil er an den Wochenenden zu seiner in Wien lebenden Familie pendelt. An dem Wochenende, an dem sein Sohn seinen vierten Geburtstag feiert, soll Dr. Höchstmann seinen Chef, Professor Lohmeyer (Erwin Steinhauer) vertreten und einen einflussreichen Politiker (Bernhard Schir) operieren. Doch dann bringt der Rettungshubschrauber ein dreijähriges Mädchen in die Klinik – ohne Puls, ohne Atmung, mit nur 18,4 Grad Körpertemperatur.

Markus Höchstmann (Ken Duken, r.) am Bett seiner kleinen Patientin Katharina (Sara Wobatai, l.). Foto: (c) ZDF und Toni Muhr

Eigentlich ist es ein hoffnungsloser Fall, doch mit dem Mut der Verzweiflung und der zähen Ausdauer eines Marathonläufers will Dr. Höchstmann die kleine Patientin retten. Anfangs gegen den Widerstand seines spöttischen Kollegen Dr. Wenninger (Juergen Maurer). Letztendlich unterstützt der ihn aber ebenso wie Wenningers Ex-Freundin, die Anästhesistin Dr. Lydia Martischek (Julia Koschitz). 15 Stunden im Operationssaal machen aus Dr. Höchstmann nicht nur einen leidenschaftlichen Arzt, sondern aus bisherigen Gegnern ein eingeschworenes Team. Der Fall geht als das „Wunder von Kärnten“ in die Geschichte der Medizin ein.