Unheilig: Für den Graf ist Gesang Therapie!

Seit über 12 Jahren ist er eine Größe in der schwarzen Szene und nun hat der Mainstrean „Unheilig“ entdeckt. Oder ist es umgekehrt? Wer weiß das schon so genau. Aber eine Überraschung gab es nun doch: Im Interview mit der „Bild“ erzählte der Graf von seinem größten Handicap und macht damit Tausenden Mut! In seiner Kindheit erlitt der Sänger ein schweres Trauma, dass sich bis heute als Stottern manifestiert.

„Ich habe noch nie darüber geredet. Ich hatte als Kind ein schweres emotionales Trauma, das mich so geschockt hat, dass ich von einem Tag zum anderen kein Wort mehr sagte. Monatelang. Kein Wort. Die Sprache kam nur ganz langsam zurück. Aber ich begann plötzlich zu stottern.“

Doch anstatt sich zurückzuziehen, singt der Graf und sieht seine Musik als Therapie, die auch noch ein Beruf geworden ist. „Mein Lehrer sagte mir mal, such dir einen Beruf, wo du vor niemandem reden musst, sonst lachen dich alle aus.‘ Im Sommer spiele ich jetzt allein im Kölner Stadion vor 50 000 Leuten. Das ist für mich ein innerer Sieg.“ Wo ein Wille ist, da gibt es auch einen Weg!

Unheilig Foto: (c) Universal Music / Eric Weiss

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