Wok-WM 2012 – 1er Wok, 2. Lauf

Die Wok-Sportler gingen im 2. Lauf in umgekehrter Reihenfolge der Platzierung aus Lauf 1 an den Start, also ging der langsamste zuerst auf die Bahn. Das wäre eigentlich Ailton gewesen, der hat aber ausgesetzt, weil er wohl eine Zerrung im Oberschenkel hatte. An seine Wahnsinns-Zeit von 3:48 sollte an diesem Abend auch keiner mehr rankommen, also wäre er in jedem Fall auf dem letzten Platz gelandet. Da der Brasilianer ausfiel, ging nun also Elton als erster in den zweiten Lauf. Mit gerade mal 68,4 km/h war er doch eher langsam unterwegs und kam mit 1:19.040 ins Ziel, beide Läufe zusammengezählt ergab das also eine Zeit von 2:42.875, damit nicht wirklich gute Chancen auf eine gute Platzierung. Am Ende sollte es Platz 9 bleiben.

Evil Jared war kurz vor Schluss lediglich mit 60,7 km/h unterwegs und brachte es auf 1:16.770 im Ziel, insgesamt damit auf 2:37.519. Zumindest also besser als Elton, dabei sollte es aber auch bleiben. Platz 8 für Jared.

Auch Jay Khan machte keinen Riesensatz nach vorne, fuhr souverän aber nicht allzu schnell eine 1:15.570, addiert 2:33.278, für Platz 7 reichte es damit.

Auch Lukas Plöchl fuhr ähnlich unspektakulär mit zwischenzeitlich 74,8 km/h kam er auf eine 1:10.280, insgesamt 2:23.633. Platz 6 für Plöchl.

Wok-WM 2012 - 1er Wok, 2. Lauf - TV News Foto: (c) Willi Weber / ProSieben

Italiener Giovanni Zarrella fuhr erneut überwiegend rückwärts, drehte sich in der „Schlangengrube“ und kam trotzdem wieder auf eine ordentliche Zeit von 1:10.322, machte zusammen dann 2:22.185 und damit Platz 5 für ihn.

Bei den letzten vieren wurde es dann endlich spannender, erst war Joey Kelly auf der Bahn, fuhr zwischenzeitlich mit 84,3 km/h durch den Eiskanal und schaffte eine 1:01.447, zusammengezählt ergab es damit eine 2:04.507. Aber reichte es zum Podestplatz?

Dann kam Stefan Raab, der war diesmal deutlich langsamer als Kelly unterwegs mit gerade mal 71,8 km/h und später doch noch 75,4 km/h reichte es daher nicht für Raab und die Bronzemedaille, mit 1:04.522 bzw. addiert 2:07.495 landete er daher nur auf dem undankbaren vierten Platz.

Noch einmal spannend zu sehen, wie Lucy sich schlagen würde, würde sie ihren zweiten Platz halten können oder gar den ersten machen? Sie startete nicht schlecht, hatte sich sogar Spikes auf die Außenseiten ihrer Handschuhe setzen lassen, damit sie ihren Kraftmangel beim Start ausgleichen könnte, jedoch bremsten sie eben diese Spikes bei kleineren Einschlägen an der Bande unterwegs etwas, so dass sie schließlich mit einer 1:01.439 unten ankam, Gesamtzeit betrug damit 2:04.115, daher sicher Platz 2.

Fehlte nur noch Wok-Weltmeister Georg Hackl. Der war zwischendrin mit mehr als 88 km/h unterwegs und erreichte mal wieder eine fantastische Zeit von 59.718, insgesamt damit 2:00.806. Hackls Sieg war zu keiner Zeit wirklich anzuzweifeln.

Mal wieder ein überdeutlicher Sieg für den Hackl Schorsch und ein fantastischer zweiter Platz für Lucy und der dritte Rang für den Iren Joey Kelly, der das Duell gegen Raab (mal wieder) für sich entscheiden konnte. Die Frage, ob der Hackl Schorsch denn jetzt seine Wok-Karriere an den Nagel hängt oder nicht ist allerdings immer noch nicht abschließend geklärt. Es scheint aber eher nicht so.

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