Oomph! melden sich mit neuem Album und den Tourdaten zurück!

Für alle denen Oomph! wirklich noch kein Begriff ist habe ich hier mal ein paar Hintergundinfos: Eine Idee stand am Anfang: Warum nicht völlig verschiedene Einflüsse fusionieren? Gesagt getan und so entstand ein Sound, der einfach unverkennbar ist. Und dieser Idee folgen Oomph! bis heute, mit dem Unterschied, dass die Zahl ihrer Einflüsse parallel zu ihren kreativen Fähigkeiten stetig gewachsen ist. Die Musiker Dero, Flux und Crap stehen für Aufbruch und Kontinuität. Und mit dem neuen Album „Des Wahnsinns fette Beute“, das am 18.05. erscheint wollen die drei es noch mal wissen. Nicht nur, dass sie damit zwölf Alben in 23 Jahren gemacht haben, sie stellen für das aktuelle Opus noch einmal komplett neue Spielregeln auf.

„Lasst uns alles zulassen, so als hätten wir eine neue Band gegründet. Lasst uns selbstironisch augenzwinkernd ans Werk gehen. Bevor andere über uns lachen, machen wir das lieber selbst“, formuliert Dero ihren Vorsatz.

Zusätzlich holten sie sich befreundete Musiker ins bandeigene Studio, die ebenfalls Ideen beisteuerten. „Wir wollten uns neu entdecken. Raus aus Gothic und Melancholie, bunt statt dunkel!“, bekräftigt Crap. So entstand das vielfältigste, eingängigste und witzigste Werk ihrer bisherigen Laufbahn. Frei nach dem Motto „anything goes“ wurde es ein kunterbunter Reigen diverser Stile, ohne dabei die Wurzeln der Anfangszeit aus den Augen zu verlieren. So steht eine Gitarren-Nummer wie „Unzerstörbar“ neben „Zwei Schritte vor“, einem Song mit Sixties-Feeling und Bläsern. „Such mich find mich“ ist purer Dancefloor, „Bis der Spiegel zerbricht“ eine sehnsüchtige Synthi-Ballade, hinzu gesellt sich 80er-Pop wie „Kosmonaut“, Voll-Auf-Die Zwölf-Rock wie „Komm zurück“ und eine Variete-Nummer mit Reeperbahn-Flair wie „Seemannsrose“.

Zum musikalischen Reichtum kommt jede Menge Komik mit Köpfchen in den Texten. „Unzerstörbar“ etwa handelt von Größenwahn und Selbstbetrug, Dingen also, die man im Musikgeschäft öfter findet. In der ersten Single-Auskopplung „Zwei Schritte vor“, die am 04.05. erscheint, geht es um die Weltwirtschaftskrise und ihre Wölfe (Bänker), Lämmer (Otto-Normalanleger) und Hütehunde (Politiker).

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Und für alle die von Oompf einfach nicht genug bekommen können, gibt es hier noch die Tourdaten:

Oomph Live 2012:
24.06.12 Gelsenkirchen Blackfield Festival
12.07.12 Ballenstedt Rockharz
20.07.12 Weigendorf Weigendorfer Open Air
22.07.12 Cuxhaven Deichbrand Festival
03.08.12 Wacken Wacken Open Air
18.08.12 Dinkelsbühl Summer Breeze
23.09.12 Köln Essigfabrik
24.09.12 Bochum Zeche
26.09.12 Bremen Schlachthof
27.09.12 Hamburg Markthalle
29.09.12 Rostock MAU Club
30.09.12 Berlin Huxley’s
02.10.12 Leipzig Haus Auensee
04.10.12 München Backstage Werk
07.10.12 Ludwigsburg Rockfabrik
08.10.12 Frankfurt Batschkapp
09.10.12 Saarbrücken Garage
19.10.12 Braunschweig Meier Music Hall

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